Die Not der Menschen lindern

Mit 15 000 Euro unterstützt die Gleißner Wohnschau zehn Hilfsorganisationen. Im Bild die Spendenübergabe an die Vertreter der Vereine (vorne von links): Marianne Scheffler, Inge Pannrucker, Geroldine Ondrusek und Dr. Marianne Schraml sowie (hinten von links, Maria Staufer, Hannelore Haberzett, Herbert Putzer, Hannelore Bienlein-Holl, Berthold Kellner, Geschäftsleiterin Liselotte Kulzer und Edith Lippert. Bild: kro
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Tirschenreuth
20.12.2016
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Hilfe brauchen auch viele Menschen in der Region. Die 15 000-Euro-Spende der Gleißner Wohnschau soll ihnen Not lindern.

Am vergangenen Samstag überreichte die Geschäftsleiterin der Gleißner Wohnschau, Liselotte Kulzer, insgesamt 15 000 Euro an zehn Hilfsorgansiationen. Mit der Spende werden Menschen unterstützt, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Liselotte Kulzer betonte, dass es ein großes Anliegen des Unternehmens sei, vom wirtschaftlichen Erfolg des Möbelhauses ein kleines Stück für notleidende und bedüftige Menschen abzugeben. "Auch bei uns gibt es viel Not, die nichts mit den Flüchtlingen zu tun hat".

Liselotte Kulzer stellte heraus, dass ihr Unternehmen für Kundennähe, Menschlichkeit und soziale Verantwortung stehe. Das Haus werde mit dem Einstieg ihres Sohnes Jörg nun schon in der fünften Generation geführt. Gut 100 Mitarbeiter seien derzeit beschäftigt.

Insgesamt spendete das Möbelhaus 15 000 Euro, so viel wie noch nie. Spenden erhielten die Aktion Lichtblicke (Edith Lippert), Feuerkinder Tansania (Dr. Annemarie Schraml), Mitterteicher Tafel (Hannelore Bienlein-Holl), Lebenshilfe (Berthold Kellner), Kinderschutzbund (Inge Pannrucker), Kinderkrebshilfe Nordoberpfalz (Herbert Putzer), Caritas-Asylsozialberatung Flüchtlingshilfe (Maria Staufer), Aktion Solidarität (Geroldine Ondrusek), Arbeiterwohlfahrt Tirschenreuth (Marianne Scheffler), und die Kinder- und Jugendhilfe St.Elisabeth Windischeschenbach (Hannelore Haberzett). In ihren jeweiligen Dankesreden zeigten sich alle beeindruckt von der großen Spendenbereitschaft der Gleißner Wohnschau. Hannelore Bienlein-Holl freute sich über die großartige Spende und verband damit den Denkanstoß, dass dieser Funke auch auf andere gut aufgestellte Firmen überspringe.

600 Flüchtlinge

Inge Pannrucker bemerkte, dass gerade in der Weihnachtszeit die Kinder verletzlich seien, vor allem jene die am Rande stehen. Maria Staufer teilte mit, dass es aktuell im Landkreis etwas mehr als 600 Flüchtlinge gebe, die in Unterkünften leben. Herbert Putzer schilderte, dass seine Organisation 61 Familien mit schwerstkranken Kindern betreut. Geroldine Ondrusek wusste, dass die Hilfe für Ruanda, Togo und Uganda immer schwieriger werde, da keine Kleidung mehr eingeführt werden darf. Umso mehr sie man auf finanzielle Hilfe angewiesen. Dr. Annemarie Schraml verwies darauf, dass es sehr wichtig sei, die Bedingungen der Menschen in Afrika zu verbessern, dazu gehöre die Schule und eine Ausbildung. Die praktische Hilfe sei viel effizienter als die finanzielle Entwicklungshilfe, die letztendlich versande.
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