22.09.2017 - 14:58 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Erster Spatenstich für ungewöhniches Projekt Platz für Begegnung

Bürgermeister Franz Stahl ist beim Spatenstich die Begeisterung für das Vorhaben deutlich anzumerken. Obwohl die Bausumme "nur" 170 000 Euro beträgt, ist dies ein Vorzeigeprojekt.

Nico Wiesend und Peter Stahl vom Jugendrat, Stadtbaumeister Andreas Ockl, Bürgermeister Franz Stahl, Polier Olaf Diedering, Sport- und Jugendbeauftragter Huberth Rosner, Lisa Bäumler und Johannes Klinger vom Jugendrat, Bauleiter Josef Köstler sowie Jugendreferentin Rebecca Müller (von links) beim ersten Spatenstich. Bild: heb
von Autor HEBProfil

Mit dem Baubeginn für den "Platz der Begegnung" setzt die Firma Landschaftsbau-Sportplatzbau Hermann Kutter aus Memmingen ein großes Projekt des Jugendrats in die Realität um. Bürgermeister Franz Stahl, Sport- und Jugendbeauftragter Huberth Rosner, Jugendreferentin Rebecca Müller und eine Abordnung des Jugendrates durften den offiziellen Spatenstich mit vornehmen.

Mit den erwarteten Baukosten von 170 000 Euro ist der Bau des Multifunktionsplatzes kein Pappenstiel. "Wesentlich ist natürlich die Finanzierung", erklärte Bürgermeister Stahl. Rund 100 000 Euro Förderung kommen aus dem Leader-Programm, etwa 70 000 Euro übernimmt die Stadt. Dabei bekommt der Platz eine beachtliche Größe. 32 Meter lang und 15 Meter breit, ausgestattet mit einem Kunststoffbelag, der ganzjährig bespielbar ist, wird er von einem vier Meter hohen Ballfangzaun umgeben.

Genutzt werden kann er für die unterschiedlichsten Sportarten. "Egal ob Fußball, Basketball, Handball oder andere Sportarten, ganzjährig kann hier gespielt werden", so das Stadtoberhaupt. Zudem werde es auch eine Beleuchtung geben, damit auch im Frühjahr, Herbst und Winter nach Feierabend Spiele möglich sind.

Mit der Fertigstellung rechnet Stahl noch im November 2017. "Damit wird das Freizeitareal mit dem FC-Sportgelände, dem Freibad und der Skaterbahn um eine weitere Attraktion bereichert!" Dies sei ein Angebot der offenen Jugendarbeit in Tirschenreuth, betonte Stahl. Wichtig ist ihm auch, dass die Nutzung für Rollstuhl-Basketball und ähnliche Sportarten für Leute mit Handicap möglich ist. "Auch Studenten der OTH oder auch Asylbewerber können sich hier treffen."

Sport- und Jugendbeauftragter Rosner erinnerte noch einmal an die Fragebogenaktion des Jugendrates. Als Ergebnis habe sich letztlich der Wunsch nach einem Multifunktionsplatz herauskristallisiert. Dass dieser nun verwirklicht werde, dürfe dem Jugendrat zugeschrieben werden, der sich aktiv ins Geschehen eingebracht habe und auch kräftig mitgearbeitet habe, gerade als es um die Fördergelder ging.

Johannes Klinger vom Jugendrat bestätigte dies und erklärte, dass eine der ersten Arbeiten des Jugendrates hier vom Erfolg gekrönt werde. Abschließend wiesen Rosner und Jugendreferentin Rebecca Müller darauf hin, dass am Samstag, 21. Oktober, um 16 Uhr, die nächste Jungbürgerversammlung im Feuerwehrgerätehaus stattfindet.

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