27.02.2018 - 20:00 Uhr
Tirschenreuth

Jahresversammlung der KSK Tirschenreuth Bindeglied zur Bundeswehr

Krieger- und Soldatenkameradschaften (KSK) waren und sind wichtige Bindeglieder zur Bundeswehr. Noch mehr, seit die Wehrpflicht in Deutschland gesetzlich abgeschafft wurde. Und sie sind es auch, die das Andenken an die Gefallenen der beiden Weltkriege in Ehren halten.

Die neue Vorstandschaft der Krieger- und Soldatenkameradschaft wurde unter der Leitung von Huberth Rosner in wenigen Minuten gewählt (von rechts): Sport- und Jugendbeauftragter Huberth Rosner, stellvertretender Vorsitzender Wolfgang Nurtsch, Schriftführerin Ramona Nurtsch-Ditz, Vorsitzender Matthias Seidl, Kassenprüferin Sandra Breitengraser, Schießwart Emanuel Venzl, Kassenwart Robert Venzl und Gönner Herbert Heyd. Bild: heb
von Autor HEBProfil

Gut durchstrukturiert und mit allerbester Organisation versteht es die KSK Tirschenreuth, ihre Veranstaltungen perfekt durchzuführen. So gut, dass sich selbst noch nach vielen Jahren General a.D. Domröse an den Beförderungsappell der Feldwebel in Tirschenreuth erinnerte und sich erst kürzlich gegenüber Kollegen in höchsten Tönen lobend darüber äußerte. Sport- und Jugendbeauftragter Huberth Rosner, selbst aktiv als Stabsfeldwebel bei der Bundeswehr, wusste dies aus berufenem Munde. Rosner überbrachte bei der Jahreshauptversammlung in Vertretung auch die Grüße der Stadt und wusste über das Engagement des Vereins bestens Bescheid. Unter seiner Wahlleitung gingen dann auch die von Vorsitzendem Matthias Seidl gut vorbereiteten Neuwahlen der Vorstandschaft in Rekordzeit über die Bühne.

Seidl weiter an der Spitze

Nach wenigen Minuten stand die neue, alte Vorstandschaft fest. Erster Vorsitzender bleibt Matthias Seidl, ebenso wie sein Stellvertreter Wolfgang Nurtsch. Als Schriftführerin fungiert weiter Ramona Nurtsch-Ditz und Robert Venzl wird weiter die Kasse führen. Sandra Breitengraser wurde wieder das Amt der Kassenprüferin übertragen und als Vereinsschießwart wird Emanuel Venzl sich in bewährter Weise um die Schützengruppe kümmern. Vor den Neuwahlen durfte das abgelaufene Vereinsjahr nochmals Revue passieren. An eine Vielzahl von Veranstaltungen erinnerte Schriftführerin Ramona Nurtsch-Ditz bei der Verlesung des Protokolls. Darunter die Stadtmeisterschaft des FC Eisstock, bei der immerhin der 4. Platz erreicht wurde. Die Kreisversammlung des Bayerischen Soldatenbundes in Großkonreuth, das Bürgerschießen der heimischen Schützengesellschaft 1549 Tirschenreuth oder die Teilnahme an den Festzügen in Wondreb, Konnersreuth und Griesbach. Als wichtigsten Termin des Jahres nannte sie den alljährlichen Volkstrauertag. Und sie verwies auf den stolzen Betrag von 1490,23 Euro, den die Kriegsgräbersammlung erbracht habe. An die Sammler, aber auch an die Spender, richtete Vorsitzender Seidl dafür seinen Dank. Ebenso wie an die Mitglieder, die sich in das Vereinsleben solidarisch einbringen würden.

Tontaubenschießen geplant

Auch Vereinsschießwart Emanuel Venzl hatte Positives zu berichten. Zur Schützengruppe gehören derzeit immerhin 31 Mitglieder. Einmal pro Monat konnten im Schützenhaus der Schützengesellschaft "Tell" 1900 in Bärnau trainiert werden. Stellvertretender Vorsitzender Wolfgang Nurtsch habe es sogar ermöglicht, dass nun zusätzlich jeden Mittwoch in Bärnau geschossen werden könne. Erfreulicherweise würden die Schießtermine sehr gut angenommen. Anfang September 2017 habe die Schützengruppe am Kreiskameradschaftsschießen des BSB, Kreisverband Tirschenreuth teilgenommen und sich im guten Mittelfeld platzieren können. Für das laufende Jahr ist zusätzlich ein Tontaubenschießen geplant.

Mit einer Überraschung wartete Vorsitzender Seidl auf. Er ehrte Herbert Heyd für dessen langjährige Unterstützung des Vereins in verschiedenen Belangen mit einem bayerischen Löwen mit Wappen aus Porzellan. Danach wurde er selber von Robert Venzl mit einer Ehrung überrascht. In Vertretung für Kreisvorsitzenden Ferdinand Lienerth zeichnete er Seidl "in Anerkennung für besonders hervorragende Verdienste" mit dem BSB Ehrenkreuz aus.

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