23.03.2018 - 20:00 Uhr
Tirschenreuth

Manfred Kellner berichtet bei KLB-Versammlung über Situation im Senegal Dankbar für die Unterstützung

Eine großartige Bilanz konnte der Vorsitzende der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) bei der Jahreshauptversammlung ziehen. Bernhard Bäuml war stolz auf die sichtlich verjüngte Gruppe, die viele Aktionen durchführte. Neben Informationsveranstaltungen kam das gesellige Leben für die jungen Familien und die Älteren nicht zu kurz. Die finanzielle Unterstützung für hilfsbedürftige Gruppen und für das Partnerland Senegal sah Manfred Kellner vom Diözesanverband und Kreisvorsitzender der KLB Neustadt/WN besonders positiv.

Manfred Kellner berichtete über seinen Besuch im Senegal. Bild: kod
von Autor KODProfil

Geistlicher Beirat Kaplan Paul Gebendorfer lobte die gute funktionierende Gemeinschaft der KLB Tirschenreuth. In der Rückschau erwähnte Bäuml die aufwendigen aber auch gewinnbringenden Aktionen. Dies beginnt wie alle Jahre mit der Christbaumsammlung, wo acht Gespannfahrzeuge mit 25 Helfern die nicht leichten Bäumchen aufladen und anschließend häckseln. Mit den Spendengeldern, pro Jahr rund 1000 Euro, werden hilfsbedürftige Gruppen unterstützt, diesmal waren es die Behindertengruppe Rasselbande und der Caritas-Kinderhort. Auf die gesamte Zeit wurden rund 25 000 Euro gesammelt. Auch der Verkauf der Minibrote zum Erntedankfest ergebe alle Jahre einen stattlichen Erlös, der von der KLB auf 500 Euro aufgestockt wird und dann immer Hilfsprojekte im Partnerland Senegal unterstützt. Hier seien insgesamt rund 15 000 Euro zusammengekommen.

Dass die Spendengelder für Senegal gut angelegt sind, zeigte Referent Manfred Kellner auf. Zusammen mit einer kleinen Delegation des Diözesanverbandes der KLB Regensburg konnte er sich selbst in dem westafrikanischen Staat umsehen. Mit Wasserpumpen konnten Felder und Obstplantagen fruchtbarer gemacht werden, Reismühlen halfen das Nahrungsmittel besser zu vermarkten und mit Nähmaschinen konnten Frauen besonders gut arbeiten. Die Bevölkerung dort zeigt sich außerordentlich dankbar für diese Unterstützung, betonte Kellner.

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