20.12.2016 - 02:00 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Neuer Chef der „grünen Flitzer“

Für den Elisabethenverein stehen im neuen Jahr einige Veränderungen an. Am auffälligsten ist wohl die Neuerung an der Spitze. Hier wird künftig Rainer Schmid als hauptamtlicher Geschäftsführer tätig sein.

Nach den Ehrungen standen noch wichtige Punkte auf dem Plan. Verabschiedet wurden der bisherige ehrenamtliche Geschäftsführer Thomas Franz und neu vorgestellt der neue hauptamtliche Geschäftsführer Rainer Schmid (von rechts): Rainer Schmid mit Gattin Barbara, ehrenamtlicher Geschäftsführer Günther Franz mit Gattin Edith, der ausscheidende ehrenamtliche Geschäftsführer Thomas Franz mit Gattin Dagmar. Bild: heb
von Autor HEBProfil

Traditionell gab die Weihnachtsfeier wieder den Rahmen für die Ehrungen treuer hauptberuflicher und ehrenamtlicher Beschäftigter. Geehrt für zehn Jahre wurden Petra Bitterer, Helga Hladik und Josef Zahn. Für 15 Jahre wurden Doris Völkl und Regina Völkl ausgezeichnet. Schon 20 Jahre dabei sind Gertraud Rath und Rosmarie Röckl. Und für 25 Jahre Einsatz beim Elisabethenverein wurden Petra Gehring und Claudia Kammermeier geehrt. Ihnen allen dankte Geschäftsführer Günther Franz für ihren Einsatz und ihr Engagement. "Ihre Arbeit bedeutet im wahrsten Sinne des Wortes Dienst am Nächsten!"

Note 1,0

2016 gestaltete sich für den Elisabethenverein nicht nur sehr erfolgreich, im Mai konnte auch das 100-jährige Jubiläum gefeiert werden. Kurz danach, im Juni, stand eine Qualitätsprüfung an. Nachdem die vorherige erst im Dezember 2015 stattfand, waren die Verantwortlichen vom kurzen Zeitabstand etwas überrascht. Doch verlief die Prüfung ohne Probleme und wie bei den Qualitätsprüfungen vorher, wurde die gute Arbeit wieder mit der Note 1,0 belohnt.

Mittlerweile arbeiten die Beschäftigten mit 25 grünen "Flitzern". Seit 2014 werden diese nur noch mit Standheizung angeschafft, was die Mitarbeiter sehr zu schätzen wissen. Und, so ganz nebenbei, wurde zwischenzeitlich mit den Autos eine Strecke gefahren, die im Vergleich die siebeneinhalbmalige Umrundung der Erde bedeutet.

Der "Betrieb" Elisabethenverein, so Geschäftsführer Günther Franz, habe zwischenzeitlich die Form einer mittelständischen Firma angenommen, so dass die Arbeit nicht mehr mit einer ehrenamtlichen Geschäftsführung vereinbar sei. Er selber sei in diesem Amt seit 1999 als ehrenamtlicher Geschäftsführer tätig. Zusammen mit dem ehrenamtlichen Geschäftsführer Hans Klebl habe er bis 2003, bis zu dessen überraschenden Tod, gut mit ihm zusammen gearbeitet. Sohn Thomas habe sich dann bereit erklärt, ihn bei der Geschäftsführung ehrenamtlich zu unterstützen.

Neuer Geschäftsführer

Die Zeit sei nun gekommen vom ehrenamtlichen zum hauptamtlichen Geschäftsführer überzuleiten. Er selber wolle aus Altersgründen etwas kürzer treten und Sohn Thomas sei beruflich verstärkt eingebunden. Erfreulicherweise könne nun mit Rainer Schmid ein Nachfolger vorgestellt werden, der bereits Erfahrungen mit dem Elisabethenverein habe. Zum 1. Januar 2017 werde Rainer Schmid als hauptamtlicher Geschäftsführer seine Arbeit antreten. Deshalb werde nun Thomas Franz zum Jahresende verabschiedet. Er selber werde bis zum Ende der Wahlperiode der Kirchenverwaltung, also bis Ende 2018, seinem Nachfolger unterstützend zur Seite stehen und ihn einarbeiten. Schwester Simona und Stadtpfarrer Georg Flierl bedauerten das Ausscheiden von Thomas Franz aus der Geschäftsführung sehr. Er sei immer ein guter Ratgeber gewesen. "Auf ihn war immer Verlass", würdigten beide seine Arbeit. Thomas Franz verabschiedete sich nach "5012 Stunden" mit liebenswürdigen und aufmunternden heiteren Worten von "seinem Team".

Eine bewegte Zeit

Am 10. April 2003 sei er in einer Mitarbeiterbesprechung vorgestellt worden und habe seitdem eine bewegte Zeit erlebt, in der viele Entscheidungen getroffen werden mussten, die teilweise auch Kopfzerbrechen verursachten. "Trotzdem eine sehr schöne Zeit", betonte er. Seinem Nachfolger wünschte er einen guten Start und viel Erfolg.

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