26.02.2018 - 20:00 Uhr
Tirschenreuth

Neugeborenenempfang der Stadt Tirschenreuth Anerkennung für junge Familien

Bürgermeister Franz Stahl zitierte beim Neugeborenenempfang am Samstag im Kinderhaus Kunterbunt den ehemaligen Kardinal Josef Frings: "Die Zukunft des Volkes hängt nicht von der Zahl der Kraftwagen ab, sondern von der Zahl der Kinderwagen". Stahl ergänzte: "Ich wünsche mir in Tirschenreuth mehr Kinderwagen als Kraftwagen". Die Voraussetzungen dafür müssen geschaffen werden. Tirschenreuth sei auf dem besten Weg dazu. Im vergangenen Jahr gab es in der Kreisstadt 69 Geburten.

Sehr gut besucht war der Neugeborenen-Empfang, zu dem die Stadt Tirschenreuth in das Kinderhaus Kunterbunt eingeladen hatte. Bild: kro
von Konrad RosnerProfil

Im Beisein sowohl von 2. Bürgermeister Peter Gold als auch dem 3. Bürgermeister Norbert Schuller betonte Stahl das "Ja zum Kind", auch wenn dies in der Gesellschaft nicht sehr populär sei. Er freute sich mit den Eltern, die das Abenteuer eingegangen seien und damit Mut bewiesen haben. Dies verdiene durch den Staat und die Gesellschaft, aber auch durch die Kommune Anerkennung - deshalb dieser Neugeborenenempfang. Den jungen Familien bot der Bürgermeister die Unterstützung der Stadt an: "Das Rathaus steht für jeden offen".

Weiter verwies Stahl auf drei Kindergärten im Ort. In allen werde eine hervorragende Arbeit geboten. Nicht unerwähnt ließ er auch die weiteren Angebote, wie den Kinderschutzbund "Rappelkiste" und die Eltern-Kind-Gruppen der Erwachsenenbildung. Auch was den Bildungsstandort und die medizinische Versorgung angehe, sei Tirschenreuth hervorragend aufgestellt. Die Stadt stelle mit dem Stadtentwicklungskonzept die Basis für eine erfolgreiche Zukunft. Stahl dazu, "wir planen schon für 2040". Im Rahmen dieses Konzepts sicherte er zu, dass weitere große Kinderspielplätze in der Kreisstadt entstehen werden.

Anschließend stellte Irina Weiß das Projekt "Koki - Netzwerke frühe Kindheit" vor. Koki sei eine Vermittlungsstelle zu den Fachstellen. Auch die Katholische Erwachsenenbildung lud zum "Lernen voneinander und miteinander" ein, und dies sei nicht an eine Konfession gebunden. Vom Netzwerk "Leben+" bor Cornelia Stahl Vermittlungsangebote für alle Anliegen des Alltags an.

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