Neun Frauen qualifizieren sich im umfangreichen Kurs
Tagesmütter sehr gefragt

"Mittendrin"-Leiterin Jessica Wöhrl (hinten links), Marion Neumann, Chefin der Erziehungsberatungsstelle Tirschenreuth, und Martina Fuhrmann vom Kreisjugendamt (vorne, Zweite und Dritte von links) freuten sich mit den erfolgreichen Teilnehmerinnen (hinten von links) Beate Wöhrl (Kastl), Sabine Beyer (Kemnath), Marion Götz (Kemnath), Bianca Ladenthin-Koller (Eisersdorf), Nicole Voith (Parkstein), Monika Schultes (Erbendorf), (vorne von links) Michaela Teubner (Leonberg), Elke Schinner (Mehlmeisel) und Tanja
Vermischtes
Tirschenreuth
28.08.2017
469
0

Tirschenreuth/Kemnath. Offiziell heißt es seit einigen Jahren "Tagespflegepersonen". Zwar ist der Job auch für Männer durchaus geeignet, aber in der Regel füllen ihn Frauen aus. Und so trifft die alte Bezeichnung "Tagesmütter" auf die neun Damen zu, die sich zeitaufwendig auf ihre Aufgaben vorbereitet haben.

Einen Qualifikationskurs in Kemnath hatte Martina Fuhrmann vom Kreisjugendamt organisiert. In Zusammenarbeit mit der Kinder-, Jugend- und Familienberatungsstelle der Katholischen Jugendfürsorge mit Diplom-Sozialpädagogin Marion Neumann und Diplom-Sozialpädagogin Susanne Piller sowie der Kindheitspädagogin Christine Burkhard vom Caritas-Kinderhort fand der Kurs im Familienzentrum "Mittendrin" statt.

Mit großem Engagement und einem Arbeitspensum von 100 Theorie- und Transferstunden haben sich die neuen Tagesmütter aus dem Landkreis Tirschenreuth und umliegenden Orten erfolgreich fortgebildet. Fünf Monate lang standen Themen wie kindliche Entwicklung, Elternarbeit, Beobachtung und Dokumentation, Kommunikation und Gestaltung des Alltags mit Tagespflegekindern sowie ein Erste-Hilfe-Kurs am Kind auf dem Programm. Dabei bewiesen die Teilnehmerinnen großes Durchhaltevermögen, denn die Ausbildung fand neben ihrer eigentlichen beruflichen Tätigkeit überwiegend am Vormittag und an Wochenenden statt. Am Ende wiesen sie ihre Fähigkeiten in einem Kolloquium nach.

Rege Nachfrage herrscht nach Tagesmüttern, die neben Betreuungsformen wie Kinderkrippe, Kindergarten und Hort vor allem in Rand- und Ferienzeiten eine unverzichtbare Ergänzung des Betreuungsangebots im Landkreis bilden. Das Besondere daran ist, dass die Einsatzzeiten individuell mit den Eltern ausgehandelt werden können, um sie auf deren Arbeitszeiten abzustimmen.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.