11.04.2018 - 20:00 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Nur wenige Jugendliche bei Kleintierzüchtern Tirschenreuth Schönes Hobby fortführen

Aktive Mitglieder braucht auch der Kleintierzuchtverein. Heinrich Weidhas gehört seit 50 Jahren dazu und wurde jetzt zum Ehrenmitglied ernannt.

Auszeichnung gab es für treue und verdiente Mitglieder des Kleintierzuchtvereins (vorne von links): Willi Schiener, Berta Härtl, Rudolf Kreuzer und Gerhard Bezenka sowie (hinten von links) 1. Vorsitzender Josef Zant, Paulus Mehler, 2. Vorsitzender Reinhard König, Dr. Karl Scheidler, Alexander Fischer, Rudi Beer, Ehrenmitglied Heinrich Weidhas, Stefan Lippert, 3. Bürgermeister Norbert Schuller und Johannes Forster. Bild: hä
von Autor HÄProfil

Auf ein erfolgreiches Züchterjahr kann der Kleintierzuchtverein Tirschenreuth und Umgebung zurückblicken. Der Vorsitzende Josef Zant sprach in seinem Bericht bei der Jahresversammlung im Vereinsheim von derzeit 79 Mitgliedern, im Jugendbereich sind acht Jugendliche gemeldet. Praktisch keine Bewegung sei im Moment im Bereich Kaninchen festzustellen, was doch allgemein sehr bedauert wird.

Die Vorstandschaft war beim Neujahrsempfang der Stadt dabei und beim 50-jährigen Gründungsfest der Plößberger Kleintierzüchter. Bei der Lokalschau im November wurden über 200 Tiere ausgestellt. "Nur wenn wir alle gemeinsam so positiv für unser schönes Hobby arbeiten, können wir unseren Verein aufrecht erhalten", betonte Zant. Bei dieser Gelegenheit sprach er ein großes Dankeschön den Frauen aus, die bei jeder Veranstaltung, wie Lokalschau, Tombola oder Weihnachtsfeier gut zusammen helfen. Ein züchterischer Höhepunkt war laut Zant im Oktober im Vereinsheim die Herbstversammlung der Deutschen Stellerkröpfer mit Jungtierbesprechung. Nicht vergessen wollte der Vorsitzende jene Züchter, die bei einigen überregionalen Ausstellungen den Namen des Vereins nach Außen getragen haben. In den Berichten der verschiedenen Zuchtwarte und Fachbereiche haben die zuständigen Personen, das Züchterjahr noch einmal Revue passieren lassen. In seiner Eigenschaft als Zeugwart berichtete der Vorsitzende auch von einer "Erfindung", die in Fachkreisen Aufmerksamkeit erregte. Es ging um die Bewertungsschilder an den Käfigen, die bei der Herausnahme der Tiere stets auf den Boden fielen. Jetzt werden die Schilder auf ein schmales Brett montiert, je fünf Schilder auf ein Brett. Auf sicheren finanziellen Füßen steht nach den Ausführungen der Kassenwartin Gabi Härtl der Kleintierzuchtverein. Kassenprüfer Josef Härtl attestierte ihr eine einwandfreie Kassenführung. Die Wertigkeit des Vereins wurde durch die Anwesenheit des 3. Bürgermeisters Norbert Schuller, Stadtrat und stellv. Landrat Dr. Karl Scheidler und Stadtrat Paulus Mehler als Nachbar unterstrichen.

Norbert Schuller würdigte die Arbeit in diesem rühren Verein und bedauerte, dass nur wenige Jugendliche dieses Hobby pflegen. Schuller dankte, dass der KTZV auch ein Werbeträger für die Stadt sei.

Seit Jahrzehnten bei den Kleintierzüchtern

Einen breiten Rahmen nahmen bei der Versammlung der Kleintierzüchter die Ehrungen ein. Eine große Laudatio hielt Josef Zant für Heinrich Weidhas. Er wurde nicht nur für 50 Jahre Mitgliedschaft im Verein geehrt, seine Verdienste sind so breitgefächert, dass ihn der Kleintierzuchtverein zum Ehrenmitglied ernannte. Der Jubilar hat auf zahlreichen Ebenen, nicht nur im Verein, Großes geleistet. Gerade solche Leute brauche der Verein, seine Arbeit ist vorbildlich.

Neben Heinrich Weidhas wurden noch Rudolf Kreuzer, Norbert Zettl, Gerhard Bezenka und Willi Schiener für 50 Jahre Vereinszughörigkeit gewürdigt. Geehrte wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft Berta Härtl und Marco Püttner und für 15 Jahre Johannes Forster. Neben den Ehrungen vonseiten des Vereins gab es noch Glückwünsche vom Verband der Bayerischen Rassegeflügelzüchter. Die Ehrennadel in Silber für 15 Jahre gab es für Jan Brandl, Alexander Fischer und Stefan Lippert, die Ehrennadel in Gold für 20 Jahre erhielten Rudi Beer, Karl Giehl, Franz Godlewski, Alfons Rahn und Mattias Siller. (hä).

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