Öffentliches Abfischen am Gowerlhof
Reiche Beute

Nicht ganz so groß wie in den vergangenen Jahren war der Andrang beim Kindertag und Abfischen am „Gowerlhof“. Schuld war wohl der Nieselregen, der viele Kinder vom Kommen abhielt
Vermischtes
Tirschenreuth
11.10.2017
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Die Ernte kann sich sehen lassen: Neun Zentner Fisch ziehen die Profis aus dem Teich beim Gowerlhof. Viele kleine Helfer vergrößern traditionell das Gewusel.

Rothenbürg. Nass von oben und von unten war es heuer beim Kindertag. Bei Nieselregen kamen weniger Leute als in den Vorjahren, um gemeinsam mit Gowerlhof-Chef Josef Zeitler und seinen rund 20 Helfern abzufischen. Dennoch waren viele Kinder mit Begeisterung dabei.

Beim öffentlichen Abfischen fand die Familie Zeitler wie immer Unterstützung bei Urlaubsgästen ihres Ferienhofs. "Die kommen aus ganz Deutschland und helfen mit", freut sich Zeitler. Er hatte vorgearbeitet und schon zwei Tage zuvor damit begonnen, das Wasser abzulassen. Immerhin hat das Gewässer eine Fläche von 7000 Quadratmetern, sagt Zeitler, der insgesamt 13 Hektar Teichfläche bewirtschaftet. Geerntet wurden Karpfen, Schleien, Barsche, Rotaugen und Zander. "Es müssten neun Zentner Fisch sein, vielleicht auch etwas mehr", zog Zeitlers Schwiegersohn am Ende Bilanz.

Mit großer Begeisterung stürzten sich die kleinen Gäste in den Schlamm und freuten sich, wenn sie einen Fisch entdeckten. Die Ernte wurde anschließend fachgerecht sortiert und in die bereitstehenden Hälterungen zum Überwintern gebracht. Die Abfischaktion klappte wie am Schnürchen, binnen einer Stunde war der Teich leer. Wichtig war Zeitler, dass die Kinder sehen, wie möglichst schonend abgefischt wird. Nach getaner Arbeit ging es in die Festscheune zu Fischspezialitäten, Kaffee und Kuchen. Bei einer Tombola gab es zudem schöne Preise zu gewinnen.
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