04.04.2018 - 20:00 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Regierungsvizepräsident Christoph Reichert informiert sich über Kreis Tirschenreuth Zoigl, Fisch und viel Tourismus

Ganz neu dürfte Christoph Reichert der Landkreis Tirschenreuth nicht gewesen sein. Schließlich ist der neue stellvertretende Regierungspräsident gebürtiger Kelheimer. Trotzdem lohnte sich für den verheirateten Vater von zwei Töchtern die Fahrt nach Tirschenreuth. Landrat Wolfgang Lippert weihte den neuen "Vize" der Regierung der Oberpfalz beim Amtsantrittsbesuch persönlich in viele Besonderheiten der Region ein.

Der neue Regierungsvizepräsident Christoph Reichert informiert sich bei Landrat Wolfgang Lippert (links) über die aktuelle Situation im Landkreis Tirschenreuth. Bild: exb
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Wichtige Themen waren die Wirtschaft und der Tourismus. Aber auch über den Kormoran und Zoigl-Bier wurde gesprochen. Der Ausblick vom Büro des Landrats machte den neuen Regierungsvizepräsidenten fast schon ein wenig neidisch. Vom Fenster aus sah er direkt auf den Fischhofpark und die Altstadt von Tirschenreuth.

Reichert zeigte sich am Landkreis sehr interessiert. Umfassend informierte er sich bei Landrat Lippert über den Landkreis und die Region. Nicht ohne Stolz wies Lippert auf die positive Entwicklung im Tourismus mit der bayernweit zweithöchsten prozentualen Steigerung der Übernachtungszahlen hin. Der Landrat hob auch die sehr erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung hervor. Hier könne man einen bunten "Firmenmix" vorweisen, vom Kleinbetrieb bis zum weltweit agierenden Unternehmen. Produkte aus dem Landkreis seien mittlerweile rund um den Globus sehr gefragt.

"Sehr wichtig sind uns die guten nachbarschaftlichen und grenzüberschreitenden Beziehungen nach Tschechien. Wir sind deshalb auch bemüht, den tschechischen Sprachunterricht in den Schulen zu fördern", erklärte Wolfgang Lippert. Die einzigartige Teichlandschaft mit seinen typischen Fischspezialitäten und den dazugehörigen Veranstaltungen, z. B. im Rahmen der Erlebniswochen Fisch, machten den Landkreis Tirschenreuth zu etwas ganz Besonderem in Deutschland - ja sogar europaweit. Touristische Anziehungspunkte rund um den Karpfen, wie etwa die Karpfenskulpturen oder der Karpfenweg, seien ein Alleinstellungsmerkmal. "Einen Besuch in einer der hiesigen Zoigl-Stuben sollte man sich ebenfalls auf keinen Fall entgehen lassen", riet der Landrat.

Lippert erläuterte Reichert aber auch die aktuellen Probleme im Landkreis, wie die Klagen der Teichwirte: "Derzeit haben wir große Probleme mit Biber, Kormoran und Fischotter, die zum Teil beträchtliche Schäden verursachen." Als kleines Präsent überreichte Landrat Lippert einen USB-Stick mit dem Landkreis-Imagefilm an Reichert.

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