11.08.2017 - 20:10 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Spitze der Fachhochschule informiert sich im Amt für Ländliche Entwicklung: Schon Studenten im Blick

Der neue Bachelor-Studiengang "Geoinformatik und Landmanagement" der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden wirft bereits seine Schatten voraus. OTH-Präsidentin Andrea Klug und ihre Kollegen informierten sich bei einem Besuch über die Aufgaben der Ländlichen Entwicklung. Behördenleiter Thomas Gollwitzer berichtete aus der Praxis und stellte aktuelle Arbeitsschwerpunkte vor.

Vertreter der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden waren zur Besuch am Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz. Von links Dr. Heinrich Kammerdiener (OTH), Oliver Schrempel (Leiter des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Weiden), Dr. Wolfgang Weber (OTH), Dr. Harald Hofberger (OTH), Behördenleiter Thomas Gollwitzer (ALE Oberpfalz), Präsidentin Dr. Andrea Klug (OTH), Vizepräsident Dr. Alfred Höß (OTH), MdL Tobias Reiß, Kurt Hillinger (ALE Oberpfalz), Dr. Dieter Meil
von Externer BeitragProfil

Landmanagement bietet ein vielfältiges und interessantes Betätigungsfeld für Ingenieure. Wie können mit Bodenordnung konkurrierende Nutzungsansprüche ausgeglichen werden? Wie kann man Bürger frühzeitig in Planungsprozesse einbeziehen? Was ist zu tun, um die ländlichen Räume zu stärken und zu entwickeln? Antworten auf diese Fragen und die entsprechende fachliche Qualifikation erhalten die Studenten ab dem Wintersemester 2018/2019 an der OTH Amberg-Weiden.

Präsidentin Klug und ihre Kollegen freuen sich auf das neue Angebot. "Es ist eine sehr gute Ergänzung zu unseren bestehenden 14 Bachelor-Studiengängen. Das große Interesse der Schüler wurde bereits bei der Woche der Geodäsie in Weiden deutlich", erzählten sie.

Landtagsabgeordneter Tobias Reiß ist fest davon überzeugt, dass der neue Studiengang "Geoinformatik und Landmanagement" ein wesentlicher Beitrag zur Realisierung der Heimatstrategie ist. Mit der Ausbildung der Fachkräfte in der Region und für die Region werde gerade der durch die Behördenverlagerung neu geschaffene Geo-Schwerpunkt Nordostbayern konsequent unterstützt, meinte er.

Der Tirschenreuther Abgeordnete legt dabei großen Wert darauf, dass das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz nicht nur einer der wichtigen Abnehmer der Absolventen ist, sondern bereits während des Studiums als Lernort in die Ausbildung eingebunden wird.

 

 

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