01.03.2018 - 20:00 Uhr
Tirschenreuth

Trauer um Pater Martin Neuhauser Geschätzter Seelsorger

Das Wirken für die Steyler Missionare führte Pater Martin Neuhauser (rechts) unter anderem nach Sambia. Bild: exb
von Werner Schirmer Kontakt Profil

Verstorben

Geschätzter Seelsorger

Tirschenreuth. (ws) An den Folgen einer schweren Krebserkrankung verstarb am Mittwoch Pater Martin Neuhauser SVD im Fliedner-Krankenhaus in Neunkirchen. Der Geistliche wirkte vier Jahre lang als Präses der Steyler Missionare in St. Peter.

Geboren wurde Pater Martin Neuhauser am 8. Januar 1943 in Garching bei München. Nach dem Besuch des Spätberufenenseminars Waldram bei Wolfratshausen mit Abitur 1964 wirkte Neuhauser bis 1967 als Seminarist der Erzdiözese München und Freising. Es folgten der Eintritt bei den Steyler Missionaren in St. Augustin bei Bonn und 1971 die Priesterweihe. Schon ein Jahr darauf zog es den Geistlichen als Missionar nach Papua-Neuguinea, als Lehrer am Priesterseminar in Port Moresby. Wieder zurück in Deutschland nutzten die Steyler die Fähigkeiten Neuhausers ab 1977 als Theologenpräfekt (Ausbildungsleiter) in St. Augustin. 1983 folge ein Studium in Rom, ab 1984 wurde er mit der Erwachsenenbildung in St. Augustin beauftragt und ab 1985 leitete Neuhauser die Bildungsstätte St.Pius-Kolleg in München. 2000 folgte der Posten des Missionssekretärs der Süddeutschen Provinz der Steyler Missionare mit Sitz in Tirschenreuth.

Sieben Jahre später übernahm Neuhauser das Amt des Rektors in St. Augustin, 2013 wechselte er wieder als Präses nach St. Peter in Tirschenreuth. Bis ins vergangene Jahr stellte sich Neuhauser dieser Aufgabe, bevor ihn die schwere Erkrankung veranlasste, nach St. Wendel ins Seniorenheim der Steyler Missionare zu ziehen. Während seiner Zeit in der Kreisstadt war Neuhauser den Gläubigen ein aufgeschlossener Seelsorger, der den Menschen stets auch die Anliegen der Mission aufzeigen wollte. Zu den jüngsten Projekten gehörte etwa eine Blinden- und Behindertenschule in Indien, für die Neuhauser Spenden sammelte. Unterstützung erhielten die Steyler Missionare dabei nicht nur aus der Kreisstadt, sondern auch von den umliegenden Pfarreien, in denen sie bei Gottesdiensten aushalfen.

Requiem für den Verstorbenen am Dienstag, 6. März, um 14.30 Uhr im Missionshaus St. Wendel (Saarland). Von St. Peter fährt ein Bus nach St. Wendel. Anmeldung zur Mitfahrt spätestens bis Montagvormittag (Telefon 09631/799 730; E-Mail: praeses.tir[at]steyler[dot]eu).

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