24.08.2017 - 20:00 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Vor 25 Jahren wurde das Vereinsheim des OWV Tirschenreuth errichtet Viele fleißige Helfer

Es ist ein Kleinod am Rande der Kreisstadt, auf das der Waldverein stolz sein kann. Vor 25 Jahren haben die Mitglieder fleißig angepackt, um ihr Vereinsheim zu realisieren.

Vor 25 Jahren wurde das OWV-Vereinsheim an der Rothenbürger Straße errichtet. Seitdem bietet es Platz für gesellige Zusammenkünfte und gut besuchte Feste. Bild: hä
von Autor HÄProfil

Immer wieder zeigen Veranstaltungen, dass die OWV-Vereinsgaststätte an der Rothenbürger Straße aus dem gesellschaftlichen Leben der Kreisstadt nicht mehr wegzudenken ist. Egal ob "Dengl, Wetzn, Mahn" oder "Musik im Wirtshaus", man muss schon rechtzeitig vor Ort sein, um die besten Plätze zu ergattern. Bei schönem Wetter sind dann auch die stabilen Sitzgarnituren auf der großzügig gestalteten Terrasse voll belegt.

Die Geschichte der OWV-Gaststätte begann vor exakt 25 Jahren. Bis dahin traf man sich hin und wieder in einer kleinen Hütte beim Mühlnickelweiher, die man gepachtet hatte. Das konnte aber wegen der Enge des Raums, der Entfernung und den Anfahrtproblemen kein Dauerzustand bleiben. Doch die Suche nach einem passenden Platz brauchte Zeit. Am Stadtrand in Richtung Rothenbürg wurde man fündig: Am "Weißen Weg", wo heute der Trimmpfad beginnt und früher eine Schmalspurbahn den Abraum der Kaolingrube abtransportierte.

Auf festem Untergrund, den man aber erst entdeckte als man den Waldboden abgetragen hatte, wurde spontan beschlossen, das geplante Vereinsheim auch zu unterkellern. Zwar musste deutlich mehr Arbeitskraft und Geld investiert werden, aber der Wert der Anlage wurde dadurch immens erhöht. Es bedurfte vieler fleißiger Helferhände, um das Werk nach einer Bauzeit von eineinhalb Jahren im heutigen Zustand zu erstellen. Nach dem Baubeginn im Frühjahr 1991 folgte im Herbst die Hebfeier. Die Fertigstellung konnte im August 1992 gefeiert werden. Der damalige 1. Vorstand, Manfred Gradl, war Initiator und Ideengeber für dieses Projekt. Unterstützt von seinen aktiven Mitgliedern und den fleißigen Mitarbeitern entstand das Schmuckstück, wie es heute hier steht. Der stets gepflegte Zustand ist den fleißigen Mitgliedern und Mitarbeitern zu verdanken. Besonders zu erwähnen ist dabei der "gute Geist" des OWV, Hüttenwartin Amalie Müller, die das Häusel tiptop in Schuss hält. Außerdem kümmert Sie sich zusammen mit ihrem Team um die kulinarischen Wünsche der Mitglieder und Gäste. Um den Besucherstrom zu bewältigen hat man auch die teilweise überdachte Terrasse großzügig gestaltet, die Grünanlagen sind sehr gepflegt und für die Kinder ist eine Spielecke vorhanden. Ein bemerkenswertes Bauwerk ist wohl das "Futterhäusl" direkt am Waldrand. Darin finden sich die notwendigen Utensilien, um die Besucher bei den Festen zu versorgen. Mit dem Bau des Häusels hoffte man darauf, auch junge Leute für den Verein und seinen Idealen zu gewinnen. Dieser Wunsch hat sich jedoch nicht erfüllt. Der derzeitige Vorsitzende, Bernd Körner, schaffte es mit seinen Helfern, dem Gebäude bis zum traditionellen Waldfest einen neuen Anstrich zu verpassen.

Die nächsten Termine sind am Sonntag, 3. September, ein Weinfest, am Sonntag, 1. Oktober, das Erntedankfest, die Kirchweih am 22. und 23. Oktober sowie am Sonntag, 12. November, ein Kaffeekränzchen.

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