11.10.2017 - 20:00 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Drei Gesellen Kammersieger

Mit Jonas Schmidt (Mitte) waren die Kassecker-Vertreter Andrea Köstler (kaufmännische Betriebsleitung) und Andreas Pietruschka (stellvertretender technischer Betriebsleiter) zur Ehrung nach Passau gekommen. Bilder: Fotoatelier Kaps (3)
von Michaela Kraus Kontakt Profil

Tirschenreuth/Passau. Sie sind Handwerker und haben sich ihre ersten Sporen mit besonderem Glanz verdient. Ob Schneider oder Friseur, Mechatroniker oder Klempner, Verkäufer oder Zimmerer - die ganze Bandbreite des Handwerks war vertreten, als die 60 besten ostbayerischen Azubis geehrt wurden. Aus dem Landkreis Tirschenreuth stammen drei der ausgezeichneten jungen Leute.

Jens Reymann aus Plößberg ist Elektroniker für Maschinen- und Antriebstechnik bei Höllerer Elektrotechnik in Floß. Valentin Helm aus Neualbenreuth ist Elektroniker, Fachrichtung Automatisierungstechnik, bei Witron in Parkstein. Jonas Schmidt aus Falkenberg hat eine Ausbildung als Technischer Systemplaner, Fachrichtung Stahl- und Metallbautechnik, bei Kassecker in Waldsassen absolviert.

Als "Azubi-Elite made in Ostbayern" wurden die 60 Sieger des Leistungswettbewerbs in Passau bezeichnet. Sie alle haben in ihrem jeweiligen Beruf auf Ebene der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz gewonnen. Dafür wurden sie und ihre Ausbildungsbetriebe mit Ehrenurkunden ausgezeichnet. "Mit Fleiß, Ausdauer und Leidenschaft haben Sie in einem weltweit anerkannten Ausbildungssystem brilliert", sagte Vizepräsident Richard Hettmann . Heuer fand der Berufswettbewerb unter dem Motto "Made in Germany" statt. Das Label stehe weltweit nicht nur für qualitativ hochwertige Produkte, sondern auch für eine ausgezeichnete Ausbildung. Die Gesellen seien das beste Beispiel dafür, lobte Hettmann. Allen an der Ausbildung Beteiligten sprach er seinen Dank aus und forderte die jungen Leute auf: "Sprechen Sie über Ihre positiven Erfahrungen, denn das Handwerk benötigt jetzt und in naher Zukunft dringend Fachkräfte." Um am Berufswettbewerb teilnehmen zu dürfen, mussten die Gesellen in der praktischen Prüfung mindestens die Note "gut" erreichen. Nächste Stufe ist der Wettbewerb auf Bayern- und Bundesebene. Deutschlandweit sind jährlich rund 3000 Junghandwerker dabei.

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