14.02.2017 - 15:58 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Landkreis Tirschenreuth touristisch im Aufwind Zugpferd für Ostbayern

Der Oberpfälzer Wald ist weiter auf Erfolgskurs. Das bestätigen die neuesten Zahlen des Landesamts für Statistik. Das freut nicht nur die Gastgeber aus dem Landkreis.

Beste Aussichten für den Tourismus im Oberpfälzer Wald: Auch der Landkreis ist in Sachen Fremdenverkehr im Aufwind. Eines der Markenzeichen ist auch die Burgruine Waldeck. Bild: Tourismuszentrum Oberpfälzer Wald
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Ein sattes Plus von 7,7 Prozent bei den Übernachtungen (gesamt: 968 430) machen die Region sogar zum Wachstums-Spitzenreiter in Ostbayern - noch vor dem "großen Bruder", dem Bayerischen Wald (+1,2 Prozent). Einen beträchtlichen Anteil an dem guten Ergebnis hat besonders auch der Landkreis Tirschenreuth: Der vermeldet ein Plus von 9,8 Prozent bei den Übernachtungen (337 491).

Dabei beinhalten diese Zahlen nur die gewerblichen Betriebe, also die Unterkünfte mit zehn Betten oder mehr. Der Sektor der Kleinvermieter mit maximal neun Betten ist noch nicht berücksichtigt. Und der spielt im Oberpfälzer Wald und besonders im Landkreis traditionell eine große Rolle. Auch Landrat Wolfgang Lippert freut sich über die positive Entwicklung: "Nach dem Umbau im Sibyllenbad merkt man nun deutlich, dass die Zahlen in Neualbenreuth wieder anziehen und zu alter Stärke zurückkehren."

Hinzu kommen laut Lippert Investitionen im Gastgeberbereich oder sogar neue Betriebe wie in Erbendorf. "Doch auch sonst ist der Landkreis touristisch einfach top aufgestellt - vom Wander- und Radwegenetz über eine abwechslungsreiche Museumslandschaft bis hin zu kulinarischen Besonderheiten wie Zoigl und Karpfen." Vor allen Dingen lobt der Landrat die Gastgeber. "Bei so viel Herzlichkeit muss man sich im Urlaub einfach wohlfühlen."

Dass nicht nur die Übernachtungszahlen, sondern auch die Gästeankünfte steigen (Oberpfälzer Wald: +5,6%; Landkreis Tirschenreuth: +6,5%), freut Tourismusreferentin Stephanie Wenisch besonders. "Der Trend geht ganz klar zum Kurzurlaub. Die Leute fahren eher mehrmals im Jahr, dafür aber nur ein paar Tage weg. Daher ist es wichtig, dass wir neue Gäste dazugewinnen, denn nur so können unsere Übernachtungszahlen auch mittelfristig weiter wachsen."

Natürlich haben die deutschen Urlaubsregionen in einem sehr bewegten Jahr 2016 auch von einer angespannten Sicherheitslage im Ausland profitiert. "Dennoch lassen sich die positiven Zahlen des Oberpfälzer Waldes nicht allein auf den generellen Aufschwung im Deutschlandtourismus zurückführen", sagt Wenisch. Denn beim Blick auf vergleichbare Mittelgebirgsregionen zum Beispiel in Ostbayern und Franken werde schnell klar: "Der Oberpfälzer Wald ist in Sachen Übernachtungszahlen ganz vorne mit dabei."

In Ostbayern verzeichne die Region sogar den größten Zuwachs unter den vier Ferienregionen Oberpfälzer Wald, Bayerischer Wald, Bayerischer Jura und Bayerisches Golf- und Thermenland. "Und damit die Entwicklung weiterhin so steil nach oben geht, sind die nächsten Großprojekte - wie beispielsweise eine "Oberpfälzer Wald-Radrunde" bereits in Planung.

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Weitere Informationen:

www.oberpfaelzerwald.de

Bei so viel Herzlichkeit muss man sich im Urlaub einfach wohlfühlen.Landrat Wolfgang Lippert

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