Studierende der Abteilung Hauswirtschaft informieren sich bei Rundfahrt
"Kombi-Höfe" Modell für die Zukunft

Bei Michaela Weigl konnten die Studierenden Rohmilch verkosten und den Unterschied zur Milch aus dem Tetrapack herausschmecken. Bild: exb
Wirtschaft
Tirschenreuth
07.09.2017
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Für die Studierenden der Abteilung Hauswirtschaft der Landwirtschaftsschule waren die Sommerferien schon diese Woche zu Ende. Mit einer Lehrfahrt begann das zweite Schuljahr. Doris Eckl, Lehrkraft im Fach Haushaltsführung und Finanzmanagement, organisierte eine Ganztagesfahrt zu verschiedenen Betrieben mit erfolgreichen Einkommenskombinationen.

Erste Station war in Kleinsterz der Betrieb Beer. Carolin Schuller präsentierte sehr anschaulich, welche verschiedenen Standbeine die Fischbauern-Familie hat und erläuterte auch, wie Fischzucht abläuft. Die neue Ferienwohnung beeindruckte durch ihre moderne Schlichtheit und sehr gute Aufenthaltsqualität mit überdachtem Balkon und Fliegengittern an allen Fenstern. Anschließend besuchten die Studierenden die Musterwohnung des Landkreises. Hier erläuterte Anita Busch, wie mit kleinen und größeren Hilfen eine Wohnung barrierefrei gemacht werden kann.

Nach einem gesunden Mittagessen mit Produkten aus dem Schulgarten ging es nach Gründlbach zu Christine Kraus. Hier staunten die Teilnehmer über die Leistung der Familie, die mit drei Generationen einen Hof mit Landwirtschaft, Biogasanlage und neun Ferienwohnungen führt. Die Zielgruppe bei der Vermietung sind Familien mit Kindern. Dabei haben die Kleinen eine Menge Spielmöglichkeiten. Sie dürfen auch die Tiere füttern und beim Traktorfahren dabei sein. Die Eltern haben eine Sauna mit Dampfbad und Infrarotstrahlern. Die neuen Wohnungen sind mit fünf Sternen klassifiziert.

Den Abschluss der Fahrt bildete ein Besuch bei Michaela und Alexander Weigl in Pilmersreuth an der Straße. Hier kosteten die Frauen die frische Rohmilch und ließen sich den Milchautomaten genau erklären. Der moderne Milchviehstall mit Melkroboter beeindruckte ebenso wie die vielen Geräte zur Automatisierung, die den Landwirten die Arbeit erleichtern. Bei einem Glas Eiskaffee oder Kakao stellten die Teilnehmer abschließend fest, dass sie verschiedene Möglichkeiten gesehen hatten, wie eine moderne Landwirtschaft aussehen kann. Einig war man sich, dass die Kunst darin besteht, die richtige Kombination zu finden und sich dabei nicht zu viel zuzumuten.
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