11.10.2017 - 19:26 Uhr
TrabitzOberpfalz

Hauptversammlung der Spielvereinigung Trabitz Lebenselixier eines Vereins

Eine engagierte Jugendarbeit sichert die Zukunft eines jeden Vereins. Wie gut, wenn man da einen verlässlichen Partner an seiner Seite weiß. Den hat die Spielvereinigung Trabitz schon seit dem Jahr 1992 in ihrem Förderverein.

Ein Dank für aufopferungsvolle Arbeit: Die Förderkreis-Vorsitzenden Hans-Werner Strehl und Bertram Strobl (Zweiter und Dritter von rechts) überreichten die Ehrenmitgliedschafts-Urkunden an Lothar Söllner (links) und Ludwig Schramm (rechts). Bild: bjp
von Bernhard PiegsaProfil

Er trug im zurückliegenden Vierteljahrhundert rund 123 000 Euro für die Sportjugend zusammen - und bereicherte noch dazu den Festkalender der Gemeinde.

"Am 2. Oktober 1992 haben 28 Gründungsmitglieder unseren Verein ins Leben gerufen", blickte Förderkreisvorsitzender Hans-Werner Strehl in der Hauptversammlung zurück. Einen Namen habe sich der Förderverein ab 1993 vor allem mit seinem jährlichen Schlachtschüsselfest gemacht: "Die Idee ging von Ludwig Schramm aus, der bis 2002 Würste, Fleisch- und Wurstkonserven herstellte. Die wurden zugunsten des Sportnachwuchses verkauft."

Gefestigter Ruf

Wegen strengerer Auflagen habe man die Herstellung der beliebten Schmankerln aufgeben müssen, bedauerte Strehl. 2002 seien Lothar Söllner und Hans Deubzer an die Spitze des bis dahin von Rudolf Baumann und Ludwig Schramm "perfekt geführten Vereins" aufgerückt. Sie hätten dessen erfolgreiche Arbeit souverän fortgeführt.

Schlachtschüsselessen, Schafkopfturniere und Zoiglfeste haben den Ruf und das finanzielle Fundament gefestigt. 2012 habe Hubert Porsch gemeinsam mit Lothar Söllner die Leitung übernommen, seit 2016 trügen Hans-Werner Strehl und Bertram Strobl die Verantwortung. "Der Förderkreis hat seinen Teil dazu beigetragen, dass der Sportverein nach wie vor besteht", lautete Strehls Fazit. Die Vereine sollten gemeinsam "noch mehr daran setzen, Jugendliche in der Spielvereinigung zu halten. Es sei bedauernswert, dass "einige Sportler, die wir unterstützten, den Verein verlassen haben".

Nach acht neuen Eintritten sei der Mitgliederstamm auf 86 angewachsen. "Ich hoffe, dass wir bis zur nächsten Hauptversammlung die 100er-Marke erreichen." Für die jahrelange Arbeit ernannte die Versammlung Lothar Söllner zum Ehrenvorsitzenden sowie Ludwig Schramm zum Ehrenmitglied. Strehls Dank galt auch Kassier Robert Hörl, der dieses Amt seit Vereinsgründung bekleidet. Finanziell lief alles wie gewohnt, wie Strehls und Hörls Berichte belegten: Übernommen wurden unter anderem Spielgemeinschafts-Beiträge, Startgebühren für Pokal- und Hallenturniere, Aufwendungen für Abschlussfeiern der C- und E-Jugend, der Kauf von Trainingsanzügen für die C- und A-Jugend sowie Aufwandsentschädigungen fürs Trikotwaschen.

Wichtige Zeit

Bürgermeisterin Carmen Pepiuk lobte die Vereinsarbeit, die auch dann nicht vergebens sei, wenn Jungsportler nicht bei der Spielvereinigung blieben. "Für die Charakterentwicklung der Heranwachsenden ist die Zeit im Sportverein immer ein Gewinn." Im Namen des Sportvereins dankte Fußball-Spartenleiter Arno Springer für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung, ohne die vieles nicht leistbar wäre.

Auch das letztjährige Schlachtschüsselessen sei zur vollsten Zufriedenheit verlaufen, freute sich Strehl. Er lud deshalb für den 11. November ab 19.30 Uhr zum nächsten Schlachtschüsselfest ins Sportheim heim. Es wird gleichzeitig die Jubiläumsfeier, bei der treue Mitglieder geehrt werden. Im Mittelpunkt stehe wie immer die Tombola mit vielen Preisen zugunsten der Sportjugend. Für musikalische Unterhaltung sorgen Ludwig Geigenmüller und der Sängerin Franziska Buß.

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