21.08.2017 - 17:44 Uhr
TrabitzOberpfalz

Wilder Westen in Feilersdorf Bürgermeisterin am Marterpfahl

"Komm, hol das Lasso raus, wir spielen Cowboy und Indianer ..." Ein kleines Dorf aus Tipis entstand in den Ferien in Feilersdorf - mit allem, was zum Leben eines Apachen dazu gehört.

Das Bullenreiten sorgte bei den Kindern für große Gaudi. Bilder: idu (2)
von Redaktion OnetzProfil

Pferdekutschen, eine Mine mit Goldnuggets und ein Cowboy-Salon: Wie im Wilden Westen fühlten sich die Kinder in Feilersdorf. Mit einer alten Feuerwehrspitze konnten die Mädchen und Buben Treffsicherheit beweisen und auf einen Hut schießen. Die Hüpfburg war ebenfalls ständig umlagert. In den Tipis konnten sich die Kleinen schminken lassen, auf Stelzen um den Platz laufen, Dosen werfen oder einfach nur zu gucken. Im Ziegelofen wurde Stockbrot gebacken, und es gab Würstchen vom Grill.

Das große Zelt belagerten die Eltern und wachten über das Geschehen. Nicht jeder hielt es dort lange aus, so mancher Junggebliebener machte einfach mit. Da wurde mit den Kindern Pfeil und Bogen ausprobiert und auf dem Bullen geritten. Am Nachmittag zogen Pferde eine Kutsche ums Dorf.

Einen "Überfall" gab es auch. Die Stadträte nahmen Bürgermeisterin Carmen Pepiuk fest und banden sie an den Marterpfahl. Eine Auslöse konnte sich keiner leisten. Die einzige Chance, aus der Misere wieder rauszukommen, war auf dem Bullen zu reiten. Das tat die Bürgermeisterin dann. Dafür erntete sie viel Beifall.

Möglich hatte die tolle Veranstaltung die Feuerwehr Feilersdorf gemacht. Großzügig zeigten sich Learning Campus und die Firma Ziegler mit einer Spende.

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