21.05.2013 - 00:00 Uhr
TrabitzOberpfalz

Bulldogfreunde Zessau auf großer Tour durch Mittelfranken Mit 20 Sachen an den See

Seit 2006 widmen sich die Bulldogfreunde Zessau der Pflege historischer Landmaschinen. Und so lange "bandeln" sie mit Gleichgesinnten in ganz Nordbayern an: zum Fachsimpeln, Basteln, Tauschen und Feiern. Eine liebgewordene Tradition ist seit 2009 der tuckernde Pfingst-Gaudiwurm historischer Zugmaschinen nach Ramsberg am Brombachsee.

Auf der Fischgruber Straße sammeln sich die Teilnehmer der Brombachseefahrt der "Bulldogfreunde Zessau". Bei 20 Stundenkilometern Tempo wird die 165 Kilometer lange Strecke auf zwei Tage verteilt. Mit von der Partie sind Hubert Farmbauer, Fritz Götz, Peter Maasl, Michaela Reichl sowie Eduard, Gisela und Norbert Strehl. Bild: bjp
von Bernhard PiegsaProfil

Vom "Bulldogfreunde-Hauptquartier" in Fischgrub brachen am Pfingstsamstag fünf Gespanne mit sieben "Dieselross-Rittern" zur 165-Kilometer-Zweitagestour nach Mittelfranken auf. Über Königstein bei Sulzbach-Rosenberg, wo man ein Weißwurstfrühstück einlegte und Traktorenliebhaber aus dem Oberpfälzer Jura in die Karawane aufnahm, ging es am ersten Tag nach Pyrbaum.

Besuch im Museum

Dort schlugen die nordoberpfälzischen Schlepperfreunde ihr Nachtquartier auf. Am Pfingstsonntag wurde das Traktorenmuseum in Pyrbaum besucht, ehe sich der nochmals um Mitstreiter aus den Kreisen Neumarkt und Roth verstärkte Konvoy mit gemütlichen 20 Stundenkilometern weiter zum Brombachsee schlängelte.

In Ramsberg werden die Oberpfälzer von den "Eicherfreunden Brombachsee" erwartet, die heuer ihr zehnjähriges Bestehen feiern. "Wir haben uns ein buntes Programm vorgenommen", erzählte "Bulldogfreunde"-Sprecher Eduard Strehl.

Höhepunkt wird der Besuch eines Schleppertreffens in Treuchtlingen sein: ein Stelldichein von etwa 700 bis 800 Landmaschinen. Am 25. Mai treten die sieben "Unentwegten" aus Zessau und Umgebung die zweitägige Heimreise an. "Der neue Tag" drückt die Daumen für eine unfall- und pannenfreie Rückkehr.

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