Kostenloser Musikgenuss bei "Rock am Memory"- Bands begeistern
Gitarrenspiel der Extraklasse

Lokales
Trabitz
23.06.2009
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Rockig, bluesig, jazzig und fetzig - das alles war es am Samstagabend vor dem ehemaligen Tanzcafé "Memory": Live-Musik allerbester Qualität boten erst die Weidener Band "Blue Haze" und im Anschluss die Münchner Gruppe "Reverend Rusty & The Case". Eingeladen und organisiert hatten die Veranstaltung die "Kulturbanausen Trabitz". Sie belegten mit dieser Rockveranstaltung, dass sie alles sind - aber eben keine Kulturbanausen.

Zum Auftakt stiegen "Blue Haze" - bestehend aus Gitarrist Günter Hagn, Sänger Andreas Doerfler, Bassist Paul Grötsch und Drummer Thomas Stock - auf die Bühne. Auch wenn das Quartett von der Reihenfolge her den Charakter einer Vorband hatte, so waren "Blue Haze" doch wesentlich mehr: Mit ihrer abwechslungsreichen und interessanten Blues-Mischung begeisterten sie die Zuhörer.

Die Musiker spielten mal groovig, mal gefühlvoll-melancholisch. Neben Elementen aus Funk und Soul streuten sie auch moderne und sogar jazzige Einflüsse ein. Recht markant war die Stimme von Andreas Doerfler, der das Spiel auf der Mundharmonika ebenfalls perfekt beherrscht. Viel Applaus war der Lohn für die Band, von der Zugaben gefordert wurden.

Was sich hinter der Bezeichnung Blues-Rock verbirgt, demonstrierten nach einer kurzen Pause "Reverend Rusty & The Case". Im Gepäck hatten die drei Musiker ihre neueste CD "Sinner Not A Saint". Sämtliche Lieder darauf hat "Reverend Rusty" selbst geschrieben.

Die drei Musiker - neben Rusty Stone Drummer Al Wood und Bassist Mr. C.P. - zeigten sich den begeisterten Zuhörern als Meister an ihren Instrumenten. Es war gigantisch, welche Kraft "Reverend Rusty" in sein Gitarrenspiel legte.
Doch nicht nur er versetzte die Fans ein ums andere Mal in Freude, wenn er zu einem Gitarren-Solo anhob. Auch Mr. C.P. brauchte sich nicht zu verstecken: Das Publikum würdigte seine Aktionen mit entsprechend viel Applaus. Finger tanzten, vibrierten und streichelten über die Saiten der Gitarre.

Auch wenn der Blues die Wurzel ihrer Musik ist, erreichte das Trio einen viel breiteren Horizont. Mit unterschiedlichen Musikstilen und der Vielfalt an Instrumenten füllten sie nicht nur die Bühne, sondern begeisterten ihre Zuhörer.

Die Organisatoren hatten dafür gesorgt, dass das Ambiente stimmte: An Speisen und Getränken herrschte kein Mangel, Heizstrahler ließen die kühlen Temperaturen erträglich erscheinen. Dass der Musikgenuss zudem kostenlos war, hebt "Rock am Memory" von vielen anderen Veranstaltungen sicherlich besonders ab.
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