Trabitzer Gemeinderat strebt Lösung für "weißes Haus" an
Konzept als Anregung

Seit Jahren ist das "weiße Haus" an der Kurbersdorfer Straße unbewohnt. Eine Lösung für das Gebäude, das das Bild des Trabitzer Ortskerns mitprägt, wünscht sich auch die Gemeinde Trabitz. Bild: bjp
Lokales
Trabitz
04.05.2013
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Der Gemeinderat widmete sich auch Fragen aus der Bürgerversammlung, in der Ortsplaner Klaus Stiefler das Entwicklungskonzept vorgestellt hatte. So hielten Gremium und Architekt fest, dass abgeschlossene Sanierungsmaßnahmen nicht nachträglich in das Förderprogramm für Gebäudeerneuerungen im Ortskern hineingenommen werden könnten.

Dieses Programm werde voraussichtlich zunächst für drei bis fünf Jahre aufgelegt, könne aber fortgesetzt werden. Sanierungen seien förderfähig, wenn "die Übereinstimmung der Maßnahme mit den Zielen und Zwecken der Sanierung des Ortskerns" gegeben und eine "Verbesserung der Gesamtgestalt des Gebäudes" zu erwarten seien. Über die Fördermittel werde die Gemeinde mit der Regierung der Oberpfalz befinden.

Klargestellt wurde, dass alle in dem Entwicklungskonzept vorgeschlagenen Neubebauungen Anregungen seien. Soweit sie sich auf private Flächen erstreckten, sei ihre Verwirklichung "nur mit Einverständnis der Grundstückseigentümer möglich und vorgesehen". Mit Blick auf eine zwischen dem Anwesen Schinner und der Haidenaab mögliche Photovoltaikanlage merkten Gemeinderat und Bürgermeister an, dass das Kollektorenfeld gegebenenfalls umpflanzt werde, so dass eine Beeinträchtigung des Orts- und Landschaftsbildes abgeschwächt werde.

Den Hinweis einer Bürgerin auf das unbewohnte, der Raiffeisenbank Weiden gehörende "weiße Haus" bei der Gemeindekanzlei beantworteten die Gemeindeverantwortlichen dahingehend, dass man eine Sanierung nicht erzwingen könne, wenn nicht Gefahr im Verzug sei. Die Gemeinde werde mit der Bank sprechen.
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