CSU-Jahreshauptversammlung: Ortsvorsitzende und Bürgermeisterin geht auf Wechselbad in Sachen ...
Energetische Sanierung auf Eis

CSU-Ortsvorsitzende Carmen Pepiuk informierte über die Sanierung der Straße Grünbach-Drahthammer (links), die dieser Tage beginnt und bis Ende Juni abgeschlossen sein soll. Stephan Oetzinger deutete an, dass 2018 die Kreisstraße bei Hub an die Reihe kommen könnte. Bilder: bjp (2)
Politik
Trabitz
18.05.2017
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CSU-Ortsvorsitzende Carmen Pepiuk informierte über die Sanierung der Straße Grünbach-Drahthammer (links), die dieser Tage beginnt und bis Ende Juni abgeschlossen sein soll. Stephan Oetzinger deutete an, dass 2018 die Kreisstraße bei Hub an die Reihe kommen könnte. Bilder: bjp (2)

Eine gute Nachricht brachte Stephan Oetzinger zur Hauptversammlung des CSU-Ortsverbands mit in den Gasthof Dötsch nach Hub: Für 2018 oder 2019 fasst der Landkreis die Sanierung der Kreisstraße NEW 8 zwischen Hub und Zintlhammer ins Auge.

Hub/Trabitz. Über die Botschaft des Sprechers der CSU-Kreistagsfraktion freute sich Ortsvorsitzende und Bürgermeisterin Carmen Pepiuk, denn mit dem Ausbau erfülle sich ein Wunsch vieler Menschen. Im Mittelpunkt ihres Berichts stand freilich die kommunalpolitische Arbeit.

Ein Wechselbad habe die Gemeinde mit dem katholischen Kindergarten erlebt: Einen 545 000-Euro-Zuschuss aus dem Kommunalen Investitionsprogramm des Bundes für die energetische Gebäudesanierung habe man nicht investieren können. Die Gesamtzahl der Betreuungsgruppen in den drei kirchlichen Kindertagesstätten der neuen Seelsorgeeinheit Pressath/Schwarzenbach/Burkhardsreuth sei höher als es die kirchenrechtlichen Vorgaben vorsehen.

Bestandsschutz für die jetzige Gruppenzahl gewähre die diözesane Kirchenstiftung als Einrichtungsträgerin nur, solange keine tiefgreifenden Baumaßnahmen stattfänden, bedauerte Pepiuk: "Bestünde Burkhardsreuth noch als eigene Pfarrei, wäre das Problem nicht entstanden." Ähnliche Schwierigkeiten gebe es in anderen Gemeinden. Die "Modernisierung unseres Kindergartens" bleibe aber auf der Tagesordnung.

Weitere Themen in ihrem Bericht waren die Aufstockung der Fördermittel für die Heindlhof-Renovierung, die derzeit beginnende und bis Ende Juni laufende Sanierung der Gemeindestraße Drahthammer-Grünbach, der geplante Anschluss gemeindlicher Gebäude in Trabitz an das STS-Biogas-Heizkraftwerk sowie die Baugebiete "Am Bühl" in Preißach und "Kirschbaumacker" in Trabitz. Erfolgreich in andere Stellen vermittelt habe die Transfergesellschaft bereits einen Teil der Faurecia-Belegschaft, merkte Pepiuk an.

Der Ortsverband plant für 9. Juni einen Informationsabend mit gemeindepolitischer Halbzeitbilanz im Burkhardsreuther Gasthof Lober und für 19. August einen "Südtiroler Abend" in "Heiners Halle". Die Mitgliederwerbung soll im Jahr der Bundestagswahl intensiviert werden. Die Mitgliedsbeiträge blieben stabil, versprach die Vorsitzende und dankte den Vorstandskollegen für die Zusammenarbeit in den vergangenen beiden Jahren.

Über die Bedeutung der Bundestagswahl als "Schicksals- und Richtungswahl" sprach Oetzinger. Deutschland sei ein "Stabilitätsanker" der EU und werde dieser Aufgabe umso besser gerecht, wenn politische Kontinuität durch starke Unionsparteien gewahrt bleibe. Die EU als "Garant für Frieden und Freiheit" gelte es zu stärken und Schwächen zu beseitigen. In der Bundespolitik solle "die Sicherheitspolitik Markenkern der CSU" bleiben.

Kreispolitisch sei der Schuldenabbau fortgesetzt worden: Die Pro-Kopf-Verschuldung liege um gut die Hälfte unter dem bayerischen Durchschnitt. Dieser Erfolg spiegele sich in der Senkung der Kreisumlage: "Die Lebensqualität in einem Landkreis entsteht in den Kommunen, deshalb nützt es dem Kreis, wenn er die Gemeinden entlastet."
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