07.08.2017 - 20:00 Uhr
TrabitzOberpfalz

4. Bobbycar-Meisterschaft in Preißach Sektdusche für Sieger

Mit qualmenden Sohlen düsen die Bobbycar-Fahrer beim Rennen in Preißach ins Ziel. Nicht nur für die Sieger gibt es eine Sektdusche. Eine bekannte Zuschauerin kann nicht schnell genug flüchten.

von Redaktion OnetzProfil

Die Bobbycar-Fahrer gaben Vollgas, an den Zuschauern vorbei flitzten sie den Hügel in Preißach hinunter. Über 400 Meter lang war die Strecke, 30 Höhenmeter bewältigten sie am Wochenende auf dem Auto im Miniformat.

16 Teams bestehend aus je drei Fahrern gingen an den Start. Die Strecke war gut gesichert und die vielen Strohballen sorgten bei Unfällen für eine weiche Landung. Begeisterte Fans und Schaulustige säumten die Rennstrecke. Die Hackerkurve mit Stohballen-Tribüne und der Dorfweiherrand waren dafür die besten Plätze. Ein Bobbycar-Shuttle brachte die Fahrer mit ihren Autos, die bautechnisch identisch waren, immer wieder an den Start oben am Berg.

Außer ein paar Schürfwunden und abgewetzten Schuhsohlen verlief das Rennen ohne große Zwischenfälle. Stefan Gross übernahm die Moderation. Weiteste Anreise hatten die "Sachsen Racer" aus Zwickau, die beste weibliche Fahrerin startete für das Team "Raps Dienstleistungen" und erhielt hierfür einen Pokal. Im Einzelrennen überzeugte Julian Bräutigam aus Pichlberg, gefolgt von Marco Ackermann und Elias Zehrer. In der Mannschaftswertung waren die "Bauernsrankl" aus Pressath mit Philipp Wolfram, Johannes Rupprecht und Elias Ackermann vorne dran, gefolgt von den "Hansa-Racing" aus Pichlberg und den "MC Pilots" aus Eschenbach.

Das Team des Veranstalters "Den of Vice" erreichte Platz 4. Die KLJB Schwarzenbach bei Waldsassen schaffte es nicht aufs Treppchen, warb aber kräftig für ihr Bobbycar-Rennen in zwei Wochen. Sie brachten zwei ihrer getunten Bobbycars mit und zeigten in einer kurzen Pause bei einem Schau-Rennen mit zwei Fahrern, wie viel schneller ihre Flitzer sind, die mit gut 20 Kilometern pro Stunde mehr den Berg hinab rasten.

Bürgermeisterin Carmen Pepiuk lobte die tolle Veranstaltung und gratulierte den erfolgreichen Fahrern vom Shuttle-Car aus. Bei der Sektdusche auf dem Treppchen schaffte es die Bürgermeisterin nicht rechtzeitig, das Weite zu suchen. Auch sie bekam eine Dusche. Nach dem Rennen wurde im vollen Hey-Stodel bis in die Morgenstunden gefeiert.

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