Ausputz im "Memory"
Gemeinde reserviert Fördergelder

Für die Renovierung der einstigen Sommerresidenz der Speinsharter Äbte hat der Freistaat eine 80-prozentige Förderung aus dem Programm "Kleinere Städte und Gemeinden" bewilligt, nach Abschluss der Arbeiten wird eine Jugendbetreuungseinrichtung dort einziehen. Bild: bjp
Vermischtes
Trabitz
13.10.2017
35
0

Seit gut zwei Wochen läuft der große Ausputz im "Memory". Damit die Erneuerung des historischen Hauses im kommenden Jahr zügig fortgeführt werden kann, beschließt der Gemeinderat einmütig die Vormerkung von Fördermitteln für 2018 aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm "Kleinere Städte und Gemeinden".

Die "Bedarfsmitteilung", die die Gemeinde an die Regierung der Oberpfalz senden wird, geht von Aufwendungen in Höhe von 1,248 Millionen Euro aus. Der Löwenanteil von 1,2 Millionen soll in die Renovierung des Heindlhof-Hauptgebäudes fließen, wofür der Freistaat dank der Fürsprache des Abgeordneten Albert Rupprecht und mit Billigung von Innenminister Joachim Herrmann eine um einen Härtefondsanteil aufgestockte 80-prozentige Förderquote gewährt (wir berichteten). Weitere Posten in der Bedarfsvormerkung sind erste Gestaltungsmaßnahmen am Heindlweiher (40 000 Euro) sowie die städtebauliche Beratung für private Renovierungsvorhaben im Ortskern.

Ab 2020, so Bürgermeisterin Carmen Pepiuk, solle das Bahnhofsumfeld insbesondere um einen Park-and-Ride-Parkplatz aufgewertet werden. Die Neugestaltung des Heindlhof-Innenhofes samt Backsteinbauten sei für 2022 anvisiert. Ein weiterer Beschluss betraf die förmliche Verlängerung der "östlichen Ortsstraße Grünbach" um ein bereits neu asphaltiertes, 32 Meter langes Stück in Höhe des Anwesens Stangl.

An diese Straße wird sich künftig der "nicht ausgebaute Feld- und Waldweg" namens "Unteres Tannenholz" anschließen. Diese formelle Widmung sei wegen der Erschließungsfunktion des Weges für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke geboten, erläuterte Pepiuk.

Ferner billigte der Gemeinderat den Jahresabschluss der gemeindlichen Wasserversorgungseinrichtung für 2016. Dieser schloss mit einer Bilanzsumme in Aktiva und Passiva von 1 353 175,98 Euro, das Defizit von 51 287,87 Euro wird aus der allgemeinen Rücklage ausgeglichen. Körperschaftssteuer sei nicht abzuführen, merkte Pepiuk an.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.