23.02.2018 - 17:40 Uhr
Trabitz

Soldaten- und Kriegerkameradschaft Burkhardsreuth startet durch Lähmung überwunden

Der Tod des Vorsitzenden Josef Baumann hat die Burkhardsreuther Soldaten- und Kriegerkameradschaft kurzzeitig gelähmt. "Aber wir haben das schneller als erwartet überwunden und können stolz auf unseren jetzigen jungen Vorsitzenden sein, der unsere Vorstands- und Vereinsarbeit ,aufgemuntert' hat", sagt Stellvertreter Josef Hader und sieht den Verein wieder auf Erfolgskurs.

Für langjährige Mitgliedschaft ehrte die Soldatenkameradschaft Burkhardsreuth (Zweiter und Sechster von links: die Vorsitzenden Markus Reiß und Josef Hader) Anton Fahrnbauer, Rudolf Baumann und Max Groß (Erster, Dritter und Fünfter von links). Pater Antony D'Cruz (rechts) und Soldatenbunds-Kreisvize Max Wagner (Bildmitte) gratulierten zu dieser Ehre. Bild: bjp
von Bernhard PiegsaProfil

Burkhardsreuth. Dem vor einem Jahr an die Vereinsspitze berufenen Markus Reiß und seinem verjüngten Führungsteam sei es gelungen, "viele junge Leute zu integrieren" und so eine "bunt gemischte Truppe" zu schaffen, in der "Erfahrung und junge Dynamik zusammenwirken", so dass im Verein wieder "etwas umgeht": "Dieser Gemeinschaft anzugehören, macht Spaß, und ich kann nur aufrufen: Halt' ma z'samm - in Treue fest", appellierte Hader bei der Hauptversammlung im Gasthof Lober.

In seinem Rechenschaftsbericht für 2017 hob Vorsitzender Markus Reiß den Erfolg des ersten Zoiglabends hervor und erinnerte an den Kameradschaftsabend in Burkhardsreuth, zu dem die Soldatenkameradschaft Kastl eingeladen war: "Diese Einladung war unser Präsent zur 125-Jahr-Feier des Patenvereins." 1094,90 Euro habe die Kriegsgräberspendensammlung an Allerheiligen erbracht und damit annähernd das Rekordergebnis von 2016 erreicht, berichtete Reiß weiter. Einen "großen Dank" sprach der Vorsitzende allen aus, die zum würdevollen Ablauf des Volkstrauertags-Gedenkaktes beitrugen. Für 2018 stünde vor allem die Teilnahme an der 125-Jahr-Feier der Feuerwehr Burkhardsreuth im Juni auf dem Programm. Markus Reiß' Dank galt schließlich Christine und Rainer Göppl für die Pflege des Burkhardsreuther Gefallenenehrenmals.

Die von den Soldatenkameradschaften geleistete Arbeit für die "Stärkung der Gemeinschaft" hob Pater Antony D'Cruz hervor: "Das immer wertvolle Leitmotiv Ihrer Arbeit ist der Einsatz für Frieden, Toleranz, Kameradschaft und gegenseitige Unterstützung." Als schützensportliche Botschafter der Gemeinde und verlässliche Größe in der Kommunalgemeinschaft schätzte dritter Bürgermeister Albert Lober die Gruppe: "Die Gemeinde freut sich, dass sie einen Verein wie euch hat, und dankt euch für die Kriegsgräbersammlungen und den Volkstrauertag. Ihr seid immer da, wenn man euch braucht."

Beeindruckt äußerte sich der Vize-Kreisvorsitzende des Bayerischen Soldatenbunds (BSB) Max Wagner über die Arbeit des neuen Leitungskreises: "Mit eurem jungen Vorstand klappt alles wie am Schnürchen - Respekt und herzlichen Glückwunsch." Auch die schießsportlichen Leistungen, der kameradschaftliche Geist, die Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem BSB-Kreisverband und das Ergebnis der Kriegsgräbersammlung "können sich sehen lassen".

Erneut Spitzenplätze

Vollauf befriedigend fiel die Bilanz von Schießwart Thomas Schlicht bei der Hauptversammlung der Soldaten- und Kriegerkameradschaft Burkhardsreuth aus. Beim vorjährigen Kreisvergleichsschießen in Preißach und Michelfeld hätten in der Luftpistolen-Konkurrenz Stefan Käß den zweiten, Martin Deubzer den dritten und Alexander Bayer den fünften Platz errungen. "Wie in jedem Jahr" habe Jutta Schindler in der Damenklasse als Erstplatzierte abgeschlossen und in der Mannschaftswertung gemeinsam mit Matthias Hey und Stefan Groß zu "Silber" beigetragen. Das aus Hermann Schreglmann, Hans Deubzer und Konrad Groß bestehende zweite Team habe Platz drei geholt. Erster der Schützenklasse sei erneut Matthias Hey gewesen, den zweiten Platz habe Stefan Käß belegt. Spitzenplätze hätten sich auch Konrad Groß in der Senioren- und Hermann Schreglmann in der Altveteranenklasse gesichert. Für langjährige Vereinszugehörigkeit wurden geehrt: Anton Fahrnbauer (25 Jahre), Max Groß (40 Jahre) und Rudolf Baumann (50 Jahre). (bjp)

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