Trabitzer informieren sich beu Bürgerversammlung
Brief an Telefonkunden

Dieser Tage stellt die Telekom das Breitband-Telefonnetz fertig. Wie Bürgermeisterin Carmen Pepiuk mitteilte, werden die Fernmeldeteilnehmer informiert, ab wann die besseren Leitungskapazitäten verfügbar sind. Bild: bjp
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Trabitz
16.12.2016
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Die Telekom will bis heute, Freitag, die Modernisierung des Fernmeldenetzes in der Gemeinde Trabitz bautechnisch abschließen: Diese erfreuliche Nachricht brachte Bürgermeisterin Carmen Pepiuk zur Bürgerversammlung in Zessau mit. "Bautechnische Fertigstellung" sei aber nicht gleichbedeutend mit Verfügbarkeit der verbesserten Leistung.

Die Anschlussinhaber würden schriftlich informiert, sobald die höheren Leitungskapazitäten verfügbar seien, kündigte Pepiuk an. Wer dann schneller als bisher durchs Internet surfen wolle, müsse seinen Telefonvertrag anpassen lassen: "Solange das nicht geschieht, gelten die Konditionen des bisherigen Vertrags einschließlich der nutzbaren Daten-Übertragungsrate."

In Bärnwinkel, Blankenmühle, Burkhardsreuth, Grub und Grünbach gebe es zudem die Möglichkeit, auch den Hausanschluss kostenfrei mit Glasfaser verkabeln zu lassen: "Diese Option besteht voraussichtlich bis Februar oder März 2017, eine spätere Umrüstung auf Glasfaser wird etwa 500 Euro kosten." Dank einer 90-prozentigen Förderung aus Landesmitteln müsse die Gemeinde für die Netzmodernisierung nur einen Eigenanteil von knapp 34 300 Euro aufbringen. Als weitere Wegmarken der Ortsentwicklung nannte Pepiuk die Sanierung eines 350 Meter langen Abschnitts des Pichlberger Wegs bei Burkhardsreuth, an deren Kosten von 35 000 Euro sich die Jagdgenossenschaft Preißach mit 5000 Euro beteiligt habe, und die Entscheidung für ein neues Sechs-Parzellen-Baugebiet "Am Bühl" in Preißach: "Zurzeit findet die Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen statt." In Eigeninitiative der Dorfgemeinschaft seien viele Preißacher Haushalte an die Biogasanlage von Hans Lehner angeschlossen worden, und in Schmierhof habe die Familie Göppl das von Vandalismus betroffene Bushäuschen geweißelt und mit einem Bild verziert, wobei die Gemeinde die Materialkosten übernommen habe.

Keine Probleme hätten sich aus der Aufnahme von Asylbewerbern ergeben, resümierte Pepiuk: "Die jungen Männer zeigen Selbstständigkeit und Eigeninitiative, sind gut integriert und spielen Fußball in unserer Spielvereinigung oder Basketball in Pressath." Allen, die Offenheit und Hilfsbereitschaft gezeigt haben, dankte Pepiuk, wobei sie besonders das Betreuerteam von "LearningCampus" und den von Eva Mayrhofer-Dötsch initiierten Helferkreis lobte.

Planmäßig und schonend erfolge künftig die Pflege der Feldflurbereinigungshecken in der Gemeindeflur, kündigte die Bürgermeisterin an. Bei gemeindeeigenen Hecken und Bäumen, die an landwirtschaftliche Nutzflächen angrenzten, würde sich die Gemeinde freuen, wenn die Landwirte in Absprache mit ihr die Pflege dieser Pflanzen übernähmen. Pflegemaßnahmen seien nur vom 1. Oktober bis 1. März zulässig. Nicht unerwähnt ließ Pepiuk die Gründung der Mutter-Kind-Gruppe "Wilde Hummeln" und der Seniorengemeinschaft "Generationen Hand in Hand" (GeHiH), das Ferienprogramm der Vereine, das "bodenständig"-Pilotprojekt zur Verhinderung von Bodenerosion bei Pichlberg und das Internet-Onlineportal der Verwaltungsgemeinschaft.

Erfolgreich sei die langfristige Standortsicherung des Trabitzer Lagerhauses verlaufen, dessen neue Speicherhallen im Juni eingeweiht worden seien. Ferner ging Pepiuk auf die Planungen des Netzbetreibers Tennet für die Südostlink-Gleichstromtrasse und die dazu ergangenen Stellungnahmen der Verwaltungsgemeinschaft Pressath ein. Mehr als 20 potenzielle Trassenhindernisse im Bereich Pressath, Schwarzenbach und Trabitz seien vorgetragen worden. Auf Anfrage von Helmut Ott informierte das Gemeindeoberhaupt, dass es wohl im kommenden Frühjahr eine vorläufige Streckengrobplanung geben werde. Die genaue Trassenführung stehe aber erst in etwa drei Jahren fest.
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