ZDF strahlt Sendung mit Trabitzer aus, ohne Termin bekanntzugeben
Konrad Dippel auf der "Drehscheibe"

Konrad Dippel selbst wurde nicht darüber informiert, dass sein Interview am Montag bei der "Drehscheibe" im ZDF ausgestrahlt wurde. Die Sendung ist aber im Internet abrufbar. Screenshot: zdf.de
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Trabitz
12.09.2017
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Pressath/Trabitz. Ein breiter und voller Strom ist der Rhein, der durch Mainz fließt. Vom Informationsfluss des dort beheimateten ZDF lässt sich das nicht immer sagen: Trotz Zusage wurden weder Konrad Dippel noch der Berichterstatter des "Neuen Tags" vorab über den Sendetermin des Dippel-Kurzportraits informiert. Eine von drei einminütigen Kandidaten- und "Kleinstparteien"-Präsentationen widmete das Magazin "Drehscheibe" am Montag dem parteifreien Bundestagskandidaten aus Trabitz und seinem Ziel, "den Bundestag wieder zum Schauplatz von Debatten und demokratischem Wettbewerb zu machen".

"Wenn er es schafft, so könnte das der Beginn einer Bewegung von Unabhängigen sein", brachte Redakteurin Sarah Schuhen die Vision des "Einzelkämpfers" auf den Punkt. Zu Wort kam Konrad Dippel selbst, der bedauerte, dass die Parlaments-Plenarsitzungen weitgehend zur Formsache - Dippel sprach plastisch von "Folklore" - geworden seien, und auf eine Neubelebung der Debattenkultur durch parteiungebundene Abgeordnete hoffte. Abgerundet wurde die Kurzreportage mit Aussagen zweier Passanten vor dem Pressather Einkaufszentrum: Eine Bürgerin begrüßte Dippels Kandidatur als "nicht schlecht, weil die großen Parteien doch so übermächtig sind", ein Bürger sah indes in dessen bisherigen Achtungserfolgen ein eher "regionalpatriotisches" Phänomen.

Die Sendung ist hier im Internet zu sehen.
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