05.02.2018 - 20:00 Uhr
Trausnitz

Neuer Landkindergarten Gemeinderat legt Gebühren fest

Der Landkindergarten ist das zentrale Thema der ersten Sitzung des Gemeinderates im neuen Jahr. Dabei geht es vor allem um Zeiten und Gebühren.

Wo jetzt noch Parkplätze und eine Zufahrt sind, wird in Kürze das neue Freigelände für den Landkindergarten entstehen. Bild: bnr
von Richard BraunProfil

Nach der sehr erfolgreichen Elternversammlung zusammen mit der neuen Leiterin des künftigen Landkindergartens, Sabine Maderer (wir berichteten), geht es jetzt um die Gebühren für die Kinderbetreuungsstätte. Bei der Festlegung orientierte sich der Gemeinderat an den Gebührensätzen ähnlicher Einrichtungen.

Für Kinder ab dem dritten Lebensjahr betragen die Gebühren 66 Euro im Monat bei einer Kernzeit von vier bis fünf Stunden. Jede Überbuchung um eine weitere Stunde kostet zusätzlich zehn Euro. Bei der Kinderkrippe für Ein- bis Dreijährige betragen die Gebühren 95 Euro bei einer Kernzeit von drei bis vier Stunden. Jede weitere Stunde wird mit zehn Euro berechnet. Für das zweite Kind ermäßigen sich die Gebühren um zehn Euro. Das gleiche gilt auch für Patchwork-Familien. Kindergartenleitung und Gemeinderat stehen jetzt vor der schwierigen Aufgabe, Zeiten und Gruppen festzulegen, ohne konkrete Zahlen vorliegen zu haben. Deshalb ist es jetzt wichtig, dass die Eltern bis 9. Februar den erhaltenen Fragebogen ausfüllen und diesen auch abgeben. Nur so kann sich über die spätere Belegung ein Überblick verschafft werden.

Ab September diesen Jahres wird auch kein Kindergartenbus nach Pfreimd mehr bezuschusst. In Trausnitz müssen die Kinder durch die Eltern selbst zum Kindergarten gebracht werden. Bürgermeister Martin Schwandner verspricht einen Kindergarten, "der modernst eingerichtet ist, der nach modernsten Methoden arbeitet und in dem die Natur im Vordergrund steht". Vor einer verbindlichen Anmeldung ist erst eine Elternbesprechung mit der Kindergartenleiterin erforderlich.

Unmittelbar an den Landkindergarten schließt sich momentan der bestehende Bauhof an, der eher einer Ansammlung von Garagen gleicht, die nicht mehr den Anforderungen entspricht. Mittelfristig wird der Neubau einer Werkstatt mit Büro, Sozialräumen und Lagermöglichkeiten ins Auge gefasst. Bereits jetzt ist es notwendig, die dafür benötigte Fläche festzulegen, damit keine spätere Kollision mit dem Freigelände des Kindergartens entsteht. Die vorliegende Skizze des Architekten fand die Zustimmung. Bauliche Änderungen werden zum gegebenen Zeitpunkt besprochen. Eine endgültige Entscheidung wurde auch in Sachen der Platzgestaltung in der Hofmark getroffen. Alle Appelle der Gemeinde, diesen Platz doch nicht als Parkplatz zu benützen, fruchteten bisher nicht. Jetzt sollen Bänke und ein Blumentrog so angeordnet werden, dass ein Befahren des Platzes nicht mehr möglich ist und der Platz insgesamt aufgelockert wird.

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