03.11.2017 - 20:00 Uhr
TrausnitzOberpfalz

Technische Abnahme des Ausbaus der Kreisstraße SAD 30 Straße in bestem Zustand

Mit großem finanziellen Aufwand hat der Landkreis die Straße SAD 30, die die beiden Orte Söllitz und Köttlitz (Gemeinde Trausnitz) verbindet, erneuert und verbreitert. Bürgermeister Martin Schwandner zeigt sich deswegen sehr zufrieden, hat aber noch einen Wunsch auf Lager.

Zur technischen Abnahme des Ausbaus der Kreisstraße SAD 30 fand sich Landrat Thomas Ebeling (links) mit Kommunalpolitikern, Planern und Ausführenden in der Nähe des Söllitzer Feuerwehrhauses ein. Bild: Dobler
von Thomas Dobler, M.A. Kontakt Profil

Der Streckenabschnitt zwischen Söllitz und Köttlitz, sowie die Ortsdurchfahrt Köttlitz befanden sich hinsichtlich der Streckenführung noch im ursprünglichen Ausbauzustand der frühen 1960er Jahre, wie Martin Ruider von der Tiefbauverwaltung im Landratsamt Schwandorf erläuterte. Er erinnerte daran, dass in den Jahren 2012 und 2013 die Kreisstraße SAD 30 in der Ortsdurchfahrt von Söllitz neu gebaut wurde. Der Beginn des nun zu Ende gegangenen Bauabschnittes schloss an den damaligen Ausbau an.

Die Strecke hatte ihre Tücken: Die Fahrbahnbreite war mit 4,50 Meter sehr schmal, Kurvenaufweitungen waren nicht vorhanden. Überdies war die Straße für den Verkehr zu gering dimensioniert und die kleinen Kuppenausrundungen und Kurvenradien entsprachen nicht mehr den heutigen verkehrstechnischen Anforderungen.

Die Kreisstraße wurde daher in den letzten 15 Monaten auf einer Länge von 1,6 Kilometern mit einer einheitlichen Breite von sechs Metern ausgebaut. Der Fahrbahnoberbau wurde dabei der größeren Verkehrsbelastung angepasst. Die Entwässerung der Kreisstraße erfolgt nun über ein Rückhaltebecken mit einem Fassungsvolumen von 270 Kubikmetern. Die Gesamtherstellungskosten betragen 1,76 Millionen Euro, davon entfallen 1,66 Millionen auf den Straßenbau.

Landrat Thomas Ebeling freute sich bei der technischen Abnahme des Ausbaus der Kreisstraße SAD 30, dass die Bauarbeiten termingerecht fertiggestellt wurden. Er dankte Planern und Ausführenden, unter ihnen das Ingenieurbüro Gunther König aus Weiden und die Baufirma Josef Hartinger aus Kleinschwand (Markt Tännesberg). Martin Ruider lobte die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten und kündigte an, dass noch Schutzplanken aufgebaut werden und eine Randmarkierung aufgetragen wird.

Bürgermeister Martin Schwandner wies darauf hin, dass die Straße ein wichtiger Zubringer für Trausnitz sei. "600 Meter Straße in Richtung Trausnitz wären noch zu richten", merkte er lächelnd an. Für den Zweckverband Glaubendorfer Gruppe erläuterte schließlich Johann Müller, dass die Wasserleitung in Teilbereichen umgelegt werden musste, um sie dem neuen Straßenverlauf anzupassen. Ein Dank galt auch den 18 betroffenen Grundstückseigentümern, alle waren abgabebereit. Auch eine Feldscheune musste beseitigt werden.

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