Hofmark nun mit Aufenthaltscharakter - 19 Parkplätze an der Kirche
Trausnitz zeigt sich von seiner neuen Seite

Wo das alte Schulhaus stand können jetzt Autos parken.
Vermischtes
Trausnitz
12.12.2016
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Die Dorferneuerung hat Trausnitz ein neues Gesicht gegeben. Mit der erfolgreichen Abnahme des Bauabschnittes 2 fand die Umgestaltung ein gutes Ende.

Nach dem ersten Bauabschnitt - Friedrichstraße und Burggasse - stand nun der Abschnitt 2 - Hofmark und Parkplatz Kirche - zur Abnahme. "Das Dorf hat sich zum Guten gewandelt", freute sich Baudirektor Werner Bachseitz vom Amt für Ländliche Entwicklung über die gelungene Umsetzung der Planung durch die federführende Baufirma Hans Braun aus Weiden. "Hier wurde mit großer technischer Kompetenz gearbeitet."

Verständnisvolle Anlieger

In die gleiche Kerbe schlug auch Ingenieur Michael Wennig vom planenden Ingenieurbüro König aus Weiden, dem die Bauaufsicht oblag. Bei einer so großen Baumaßnahme, wie es eine Dorferneuerung darstellt, müssen alle Beteiligten eng zusammenarbeiten, damit sie reibungslos ablaufen kann. Aber nicht nur Planer und ausführende Firmen waren gefordert, auch den Anliegern wurde viel abverlangt. Lärm und Dreck über Monate und am Ende noch eine saftige Rechnung sind kein Pappenstiel. "In Trausnitz hat die Zusammenarbeit mit den Anliegern bestens funktioniert" bedankte sich Ing. Michael Wennig für das entgegengebrachte Verständnis bei der Bevölkerung.


Die Neugestaltung der Hofmark findet nicht uneingeschränkt den Zuspruch der Bevölkerung. Der früher unansehnliche Platz wurde ausschließlich als Parkplatz von den Kirchgängern benutzt. In seiner Neugestaltung ist es nun ein Platz mit Aufenthaltscharakter. Die Bepflanzung, der Brunnen und die noch zu schaffende Möblierung machen den Platz zu einem Schmuckstück mitten in Trausnitz und sollen zum Verweilen einladen. Bürgermeister Martin Schwandner richtet deshalb die Bitte an die Bevölkerung, den Platz künftig nicht mehr als Parkplatz zweckentfremdet zu benützen.
Dafür wurde die zweite Maßnahme, der Parkplatz an der Kirche, neu gestaltet. Dessen Gestaltung lag in den Händen von Architekt Hubert Liebl.

Auf dem schmucklosen Schotterplatz, wo das alte Schulhaus und frühere Schloß stand, können jetzt 19 Autos parken. Zusätzlich gibt es zwei Behindertenparkplätze. Im Umgriff der Kirche ist dieser Platz mit seiner parkähnlichen Anlage auch eine Bereicherung für das Gotteshaus.

"Gut gelungen"

Mit der Ausführung der Gewerke zeigte sich Baudirektor Werner Bachseitz sehr zufrieden. "Ein wichtiges Element der Dorferneuerung ist das Grün in den Dörfern. Dies ist in Trausnitz gut gelungen."
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