Kirwa zu neuem Leben erweckt

Seit zehn Jahren gehören Julianne Knorr (Zweite von links) und Sandra Watzka (Mitte) zum Kirwaverein und tragen seither Verantwortung im Vorstand. Mit dem Kirwa-Sonderpokal wurde Peter Pressl (rechts) ausgezeichnet. Zur Ehrung gratulierten Vorsitzender Bernhard Weber(Zweiter von rechts) und sein Stellvertreter Tobias Irlbacher(links). Bild: bnr
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Trausnitz
03.12.2016
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"Uns gehts gut, wir haben keine Sorgen". Der Titel des Kirwaschlagers 2016 kann auch über dem Vereinsjahr des Wernberger Kirwavereins stehen.

Wernberg-Köblitz. Über einen guten Besuch der Jahreshauptversammlung freute sich der Vorsitzende Bernhard Weber. 100 Mitglieder hatten den Weg in den Landgasthof "Burkhard" gefunden. Sicherlich wird die anschließende Weihnachtsfeier einen Beitrag dazu geleistet haben. Der Kirwaverein Wernberg besteht nun schon seit 13 Jahren. In dieser Zeit hat sich die Mitgliederzahl ständig erhöht. Allein 2016 sind 75 Neumitglieder hinzugekommen. Der Mitgliederstand hat sich somit auf 425 erhöht. Der Kirwaverein ist bei allen Festlichkeiten in der Gemeinde mit vertreten. Das beginnt mit dem Weihnachtsmarkt und setzt sich über den Fasching und dem Bürgerfest fort.

Bewirtung übernommen

Der Höhepunkt sind natürlich die drei Tage Wernberger Kirwa. Das Aufstellen des Kirwabaumes, der Tanz der Kirwapaare und die gute Stimmung im Festzelt sind unvergessen. Aber auch Wanderungen und Ausflüge rundeten das Angebot ab. Beim Besuch von Kardinal Ludwig Müller und beim 25-jährigen Priesterjubiläum von Pfarrer Markus Ertl übernahm der Kirwaverein spontan die Bewirtung. Für diese Hilfsbereitschaft dankte Pfarrer Ertl in der Jahreshauptversammlung. Auch Stellvertretender Bürgermeister Georg Schlögl würdigte, dass der Verein die Kirchweih wieder zu neuem Leben erweckt hat. "Das zweite Septemberwochenende ist zu einem Publikumsmagnet geworden", zollte der Bürgermeister große Anerkennung. Aus dem Festbetrieb wurde wieder ein ansehnlicher Betrag erwirtschaftet. Über eine Spende von jeweils 250 Euro können sich die Wasserwacht und die "Helfer vor Ort" freuen. Am Kirwasonntag ist der Verein einem üblen Streich zum Opfer gefallen. Plötzlich war die "Kirwaliesl" weg. Bis heute ist der Krug nicht mehr aufgetaucht, so dass man von einem Diebstahl ausgehen muss. Diese Misere wurde noch in der Jahreshauptversammlung behoben. Maria Schöner und Dieter Rosenberg haben sich spontan bereit erklärt, dem rührigen Verein eine neu "Liesl" zu spendieren.

Lagerhalle wird gebaut

Die Versammlung hat einstimmig einer Erhöhung des Vereinsbeitrages auf 15 Euro im Jahr zugestimmt. Der Verein muss eine Lagerhalle bauen, dafür wird jeder Euro benötigt. Am 21. Januar ist ein Besuch des Hahnenkammrennens in Kitzbühel geplant. Dazu ist eine Anmeldung bei Markus Pechtl erforderlich. Für die Kirwa 2017 konnten die "Stoipfälzer Spitzbuam" und die "Quertreiber" verpflichtet werden. Als Hightlight spielt am Kirwa-Sonntag "La Brass Banda". Zum Ende der Versammlung standen noch drei Ehrungen an. Julianne Knorr und Sandra Watzka gehören seit zehn Jahren zum Kirwaverein. Für besondere Aktivitäten während der Kirwa wurde an Peter Pressl der Kirwa-Sonderpokal überreicht.
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