Tag der Menschenrechte: Amnesty-Kreisgruppe macht in Rathäusern darauf aufmerksam
Zu oft mit Füßen getreten

Am Tag der Menschenrechte schlug Bürgermeister Richard Tischler ein Exemplar der Erklärung der Menschenrechte im Rathaus an. Unterstützt wurde er von Kurt Stangl (links) und Dr. Edgar Haegele (rechts). Bild: bnr
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Trausnitz
15.12.2016
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Pfreimd. Mit ihrer Aktion "Amnesty in die Rathäuser" will die Amnesty-International-Kreisgruppe Schwandorf auf den "Tag der Menschenrechte" aufmerksam machen. Nach dem Rathaus Nabburg in 2015 statteten Mitglieder der Amnesty-Gruppe in diesem Jahr dem Rathaus Pfreimd ihren Besuch ab. Bei Bürgermeister Richard Tischler fanden Kurt Stangl und Dr. Edgar Haegele offene Türen für ihr Anliegen.

"Es ist ein großes Glück, in einem Land zu leben, in dem die Menschenrechte geachtet werden. Viele Länder treten die Menschenrechte mit Füßen", blickte Bürgermeister Tischler auf die aktuelle Geschichte. Umso mehr freute es ihm, das er diese Aktion von Amnesty unterstützen konnte. Im Eingangsbereich des Rathauses wurde ein Exemplar der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" angeschlagen. Ein weiteres Exemplar hängt an der Litfaßsäule am Marktplatz. Zusätzlich erhielt jeder Mitarbeiter im Rathaus ein persönliches Büchlein mit den 30 Artikeln. Neu hinzugekommen ist seit 2010 der Artikel 31, der das Recht auf Wasser festschreibt.

Am 10. Dezember 1948 verkündete Eleanor Roosevelt, Vorsitzende der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen, im Palais de Chaillot in Paris die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte." Sie wurde für Menschen auf der ganzen Welt zum Wegweiser und Bezugspunkt beim Kampf um ein menschenwürdiges Leben ohne Angst. Amnesty International setzt sich seither weltweit für die Achtung der Menschenrechte ein, deckt Menschenrechtsverletzungen auf und geht mit friedlichen Aktionsformen dagegen an.
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