18.01.2017 - 02:00 Uhr
UrsensollenOberpfalz

Bilder von Anja Kraus im Cafe Wichtig Kunst, Musik und Poesie vereint

"In ihrer Reihe fantastischer Bilderwelten, die aus der Tiefe ihres Herzens kommen, dürfen wir diesem besonderen Zauber wieder erliegen." Stefan Reuther, Vorstandsmitglied des A.K.T.-Kunstvereins, brachte es bei der Vernissage zur Werkschau von Anja Kraus, im Café Wichtig in der Mühlgasse auf den Punkt.

von Andreas Brückmann (brü)Profil

Amberg. (brü) Zahlreiche Freunde, Verwandte, Bekannte und Kunstinteressierte waren gekommen, um der mittlerweile vierten Ausstellung der Künstlerin aus Aschach beizuwohnen. Die 28-Jährige fasst ihre Gedanken zu den elf gezeigten Bildern so zusammen: "In meiner neuen Vernissage sind die Besucher dazu eingeladen, in die Tiefe meiner Bilder einzutauchen. Federleicht schwebt die Seele durch die Anderswelt des inneren Kindes. Die Grenzen zwischen Realität und Imagination zerfließen ineinander und lösen sich auf im Meer der Fantasie."

Stefan Reuther freute sich, dass sich Anja Kraus wieder entsprechend präsentiert: "Im vergangenen Jahr hatte sie die Chance, in einer magisch-barocken Performance das Kulturschloss Theuern zu verzaubern. Bei dieser Vernissage findet dies nun seine Fortsetzung und stellt einen weiteren Zwischenschritt in der Entwicklung dar." Die Bilder sind geprägt von Zauberwesen wie Elfen und Feen, Figuren wie aus einer Welt von Alice im Wunderland oder aus der Fantasie eines Peter Pan. In das Meer der inneren Traumwelten der Künstlerin tauchen, dabei helfen auch die von ihr verfassten Texte, die neben den Bildern angebracht ein wesentlicher Bestandteil der Exponate selbst sind. Für die akustische Unterhaltung sorgte die 2015 gegründete Band Sacrifice. Im hinteren Bereich des Cafés sorgten Sängerin Maxime Roith, Sebastian und Johannes Wedel, Johannes Weigl und David Allstadt für eine höchst gelungene Umrahmung. Für Wirtin Sylvia Lengsfeld soll das nicht der erste und letzte kulturelle Höhepunkt gewesen sein. Wobei die Bilder von Kraus über die nächsten drei Monate zu sehen sind. Die Künstlerin selbst blickt voller Erwartung nach vorn: "Ich habe mittlerweile gelernt, im Hier und Jetzt zu leben." Deswegen plane sie für die Zukunft nichts Konkretes.

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