05.03.2014 - 00:00 Uhr
UrsensollenOberpfalz

Jahreshauptversammlung der Jungen Union Ursensollen Mehr Transparenz

von Autor SSIProfil

"Wenn ich so in die Runde schaue, dann merke ich zumindest bei der Jungen Union nichts von Politikverdrossenheit", bemerkte Simon Hofmann bei der Jahreshauptversammlung des JU-Ortsverbands Ursensollen.

Aktive Beteiligung

Und der Ortsvorsitzende glaubte auch zu wissen, woran das liegt: "Wir beteiligen uns aktiv an der Gemeindepolitik. Nicht nur mit erfolgreichen Veranstaltungen wie der Christbaumabholaktion oder der Teilnahme an Kinderfest und Weihnachtsmarkt in Hohenkemnath oder am Senioren- und Kinderprogramm der Gemeinde. Wir setzen uns auch politisch ein und bieten so eine Möglichkeit, aktiv mitzumachen."

Genau diese Möglichkeiten wünschte sich Hofmann auch vonseiten der Gemeinde. Da pflichtete ihm CSU-Bürgermeisterkandidat Achim Kuchenbecker bei: "Vor allem die intransparenten Entscheidungsprozesse in der Politik führen in hohem Maße zu Desinteresse in der Bevölkerung. Gerade Jugendliche informieren sich vor allem aus dem Internet. Es wäre schon ein deutlicher Fortschritt in unserer Gemeinde, wenn wir beispielsweise die Sitzungsprotokolle des Gemeinderats dort veröffentlichen würden."
Auch JU-Kreisvorsitzender Michael Mertel sieht hier Nachbesserungsbedarf: "Eine wechselseitige Kommunikation zwischen den politischen Vertretern und den Bürgern ist gerade auch für das Interesse der jungen Leute an der Kommunalpolitik enorm wichtig. Nur wenn sie offen darüber informiert werden, welche Themen in den Gemeinden gerade wichtig sind, was mit welchen Argumenten beschlossen wird und was zum Beispiel für die Jugend in den nächsten Jahren getan werden soll, fühlen sie sich einbezogen und mitgenommen. Größere Akzeptanz, bessere Partizipationsmöglichkeiten und zunehmendes Interesse an der Politik allgemein sind die Folge", sagte der Kreistagskandidat.

Jüngste Liste

Die Teilnehmer hofften, bei der Gemeinderatswahl am Sonntag, 16. März, dazu beitragen zu können, dass das Kommunalparlament verjüngt wird. "Wir haben vier JU-Kandidaten auf der Liste der CSU-Gemeinderatskandidaten und sind mit einem Durchschnittsalter von 41,5 Jahren die jüngste Gemeinderatsliste", freute sich Hofmann über die starke Stellung der JU in der CSU. "Dann können wir auch endlich Probleme, wie die vielerorts fehlende Breitband-Internetanbindung angehen", so der Gemeinderatskandidat.

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