KSK/RK Ursensollen stärkster Verein im Bezirksverband - Aus der Jahreshauptversammlung
Ehrenmal in den besten Händen

Lokales
Ursensollen
17.04.2013
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"Ich bin stolz und dankbar für euere Leistungen in der Gemeinde und im Landkreis", diese Worte richtete Bürgermeister Franz Mädler an die KSK/RK Ursensollen bei der Jahreshauptversammlung. Im voll besetzten Gasthaus Reif war neben dem BKV-Vorsitzenden Franz Kölbl auch eine Abordnung der Bundeswehrpateneinheit 3/472 anwesend.

Im Bezirksverband ist die KSK/RK Ursensollen mit 187 Mitgliedern stärkster Verein. Davon sind 132 bei Bundeswehr oder Polizei, zum Teil auch im Kriegseinsatz, wusste Vorsitzender Bernhard Graml zu berichten. Er zog die Jahresbilanz. Mit einem Drittel sei die KSK am Festzelt beteiligt, und mit der Feuerwehr sei ein Toilettenwagen gekauft und modernisiert worden.

Alljährlich fordere die Vituskirchweih vollen Einsatz von den Helfern, auch bei schlechtem Wetter, das zuletzt zusätzlich Heizkosten für das Festzelt forderte. Auch das Gartenfest am ehemaligen Bahnhof war "vom Winde verweht", erfreulich hingegen Preistarock und Kriegsgräbersammlung mit 322 Euro. Als Höhepunkt bezeichnete der Vorsitzende den Volkstrauertag mit Einweihung der neuen Kriegergedenktafeln an der Kirche. Gesamtkosten von 7854 Euro hätten hier zu Buche geschlagen. Der Vorsitzende dankte den Geldspendern sowie Pfarrer Dr. Konrad Willi, Blaskapelle, Ehrenwache und Böllerschützen für die Mitgestaltung.

Fast verdoppelt wurde der Ertrag des Weihnachtsmarktes. Vom Reinerlös aller Vereine gingen 500 Euro an den Kreuzweg, 900 an die "Helfer vor Ort" und 1000 an das Projekt "Nachbarn in Not". Zahlreich besuchte die KSK/RK Veranstaltungen der Nachbarvereine in Hohenkemnath, Hausen, Ensdorf und war vertreten bei der Friedenswallfahrt.
Noch 19 Mitglieder gehören dem Reservistenverband an, sagte deren Leiter Josef Graml. Diese beteiligten sich am Leistungsmarsch in Freihung, an Arbeitstagungen in Amberg und am sicherheitspolitischen Seminar in Schmidmühlen. Bei der BKV-Militärpatroullie in Neukirchen bei Schwandorf erreichten Jürgen Geißler, Florian Geißler und Benjamin Kugler unter 20 Mannschaften den dritten Platz. Die Urkunde übergab ihnen Johann Neidl. Auch die "Grämlings" wiederholten ihren Erfolg und siegten beim Fußballhallenturnier.

BKV-Kreisvorsitzender Franz Kölbl dankte für die Solidarität bei der Kriegsgräbersammlung, die in Bayern über 250 000 Euro erzielte. Über die Aufteilung der dritten Kompanie sprach Oberstabsfeldwebel Wolff von der Pateneinheit. Heuer gebe es Einschnitte. Das verkürzte Programm sehe am 27. April das Schießen in Gailoh mit Grillabschluss in der Kaserne vor und nur einen Tag für das Ferienprogramm im August.

"Ich bin dankbar und stolz, dass die KSK/RK Ursensollen an die Kriege und Kriegsherde, wo Soldaten gefordert wurden, erinnert und der Gefallenen gedenkt", sagte Bürgermeister Franz Mädler. Das neue Ehrenmal an der Kirche sei bei ihr in besten Händen. Am Ortseingang biete das ehemalige Pumpenhaus, jetzt Vereinsheim, einen gefälligen Anblick.

Urkunden mit Ehrenkreuz in Bronze bekamen Helmut Kormann und Anton Graml, das Ehrenkreuz in Gold Ferdinand Hofmann, Ludwig Strobl, Toni Scharl und Rudolf Kuhn. Das große Verdienstkreuz erhielt Josef Donhauser und die silberne Ehrennadel für 25 Jahre RK ging an Uwe Preißler.
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