Gemeinderat von Ursensollen mit Jahresschlusssitzung
Gewerbepark A 6 wächst weiter

Die Erlheimer Straße in Hohenkemnath wird 2017 einer koordinierten Generalsanierung unterzogen. Der Wasserzweckverband erneuert die Wasserleitung, das Landratsamt die Straßenoberfläche, die Gemeinde Ursensollen die Randleisten und den Gehsteig. Anstelle der Altglascontainer wird ein kleiner Platz innerhalb der Dorferneuerung gestaltet. Bild: ua
Politik
Ursensollen
23.12.2016
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Zwei wesentliche Punkte kennzeichneten die letzte Sitzung 2016 des Gemeinderats von Ursensollen: der vierte Erweiterungsteil des Gewerbeparks A 6 und Straßenbauvorhaben in Hohenkemnath.

Ferner ging es um die Einführung der gesplitteten Abwassergebühr und einen kurzen Jahresrückblick von Bürgermeister Franz Mädler. Die Gemeinde führt zum 1. Januar 2017 die gesplittete Abwassergebühr ein. Da die neuen Gebührensätze nicht mehr vor dem Jahreswechsel festgesetzt werden können, tritt die Satzung rückwirkend in Kraft. Dafür fasste der Gemeinderat den notwendigen Bevorratungsbeschluss.

Start ins Verfahren

Der Gewerbepark A 6 in Ursensollen bedarf einer Erweiterung, so entschied das Gremium einstimmig. Die Kommune möchte diesen um vier Hektar vergrößern, um den Nachfragen gerecht werden zu können. Hierzu wurde der Aufstellungsbeschluss verabschiedet. Damit startet man in das Bauleitplanungsverfahren zur Aufstellung des Bebauungsplans mit gleichzeitiger Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplans der Gemeinde.

Weiterhin gab der Gemeinderat grünes Licht für eine umfangreiche Gehsteigsanierung entlang der Erlheimer Straße (AS 9) in Hohenkemnath. Diese Maßnahme wird mit der Erneuerung der Asphaltdecke, die der Landkreis Mitte 2017 erledigen möchte, sowie der Erneuerung der Wasserleitung durch den Zweckverband koordiniert.

Container kommen weg

Zusätzlich zur Gehsteig- und Asphalterneuerung beschloss das Gremium die Beseitigung der Altglas- und Altkleidercontainer an der Erl-heimer Straße in Hohenkemnath. Den Antrag stellte die Teilnehmergesellschaft der Dorferneuerung, damit der Platz umgestaltet werden kann. Als Begründung wurden unter anderem Glassplitter angeführt, die beim Aufgang des Kinderspielplatzes zur Gefährdung beitragen. Zudem war von eingeschränkten Parkmöglichkeiten und der optischen Beeinträchtigung des Ortsbilds die Rede. Zudem liegt der nächste Containerbereich nur rund einen Kilometer entfernt, in Ursensollen beim Wertstoffhof.
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