07.03.2018 - 15:54 Uhr
Ursensollen

Jahreshauptversammlung der Jungen Union Ursensollen Neue Generation am Ruder

Umbruch beim Ortsverband Ursensollen der Jungen Union: Katharina Müller folgt Simon Schmaußer als Vorsitzende nach.

Simon Schmaußer (Zweiter von rechts) übergibt die JU Ursensollen nach 16 Jahren in führenden Funktionen an Katharina Müller (Dritte von rechts). Der neuen Vorsitzenden gratulieren unter anderem JU-Kreisvorsitzender Henner Wasmuth (rechts) und CSU-Orts- und -Fraktionsvorsitzender Achim Kuchenbecker (links). Bild: ssi
von Autor SSIProfil

"Es waren 16 schöne Jahre, in denen ich viel erleben durfte und wertvolle Freundschaften entstanden sind. Aber mit 35 Jahren ist die Mitgliedschaft in der Jungen Union vorbei, und es ist Zeit, den Ortsverband in jüngere Hände zu übergeben." Dem scheidenden Vorsitzenden Simon Schmaußer war die Wehmut über seinen Abschied bei der Jahreshauptversammlung der JU im Gasthaus Reif anzusehen.

Schmaußer freute sich allerdings, dass die Mitglieder Katharina Müller einstimmig zur neuen Ortsvorsitzenden wählten. Die 20-jährige Politikwissenschaft-Studentin will den Ortsverband nun erneuern. "Leider verlieren wir dieses Jahr viele Mitglieder, die die Altersgrenze der JU erreichen. Ich freue mich aber schon darauf, eine neue Generation interessierter Jugendlicher für unsere Arbeit zu begeistern", sagte sie.

Lob für Schmaußers jahrelange Arbeit kam unter anderem vom JU-Kreisvorsitzenden und Bezirkstagslistenkandidaten Henner Wasmuth: "Als einer meiner Vorgänger an der Spitze des Kreisverbands konnte ich mich immer auf seinen Rat verlassen. Ich bin mir sicher, dass er der Jungen Union mit seiner Erfahrung auch künftig noch oft zur Seite stehen wird." Auch CSU-Orts- und -Fraktionsvorsitzender Achim Kuchenbecker lobte Schmaußers Engagement: "Simon lebt Politik und hat aus der JU heraus auch immer Impulse für die Arbeit im Gemeinderat gegeben. Jetzt kann eine neue Generation zeigen, was in ihr steckt."

Politisch geht es beim Ortsverband auch unter der neuen Führung weiter. So informierte die stellvertretende JU-Ortsvorsitzende und CSU-Gemeinderätin Marina Hofmann, dass sich die CSU aktuell mit einem Standort für einen neuen Kindergarten beschäftige.

Der stellvertretende JU-Kreisvorsitzende Jonas Dittrich gab einen Ausblick auf den anstehenden Landtagswahlkampf, bei dem die Junge Union mit aller Kraft für eine erneute absolute Mehrheit der CSU kämpfen werde. "Markus Söder ist der richtige Spitzenkandidat zur richtigen Zeit. Er hat unsere volle Unterstützung", betonte er. Die stellvertretende JU-Ortsvorsitzende Annabell Matar schließlich gab einen Ausblick auf das Familienfest am Sonntag, 29. Juli, in Hohenkemnath, bei dem man die Spielstraße für die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit dem Kreisverband um neue Angebote erweitern wolle.

Bei diesen Plänen fiel es dann auch Schmaußer etwas leichter, sich aus der JU auszuklinken: "Es ist schön, dass es nahtlos weitergeht. Nach so vielen Jahren in wichtigen Funktionen in der Jungen Union tut es auch mal gut, von außen auf die Gemeindepolitik blicken zu können."

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