Bockbierfest in Erlheim
Kein Tröpflein geht verloren

Bockbiernstich im Gastaus Erlhof in Erlheim. Die Allerscheynsten sorgten für Musik, Gstanzlsänger Erdäpfekraut sorgte für entsprechenden Wortwitz. Angestoßen wurde darauf mit Bürgermeister Franz Mädler, Brauer Fred Gaisbauer, Wirt Manfred erras, Wirtstochter Anna-Lena, Gemeinderat Georg Bauer, Wirtin Judit Erras Gstanzlsänger Erdäpfekraut und dem "Brauergehilfen" Michl.
Vermischtes
Ursensollen
20.03.2017
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Die Plätze waren rar beim Erlheimer Bockbierfest, auch wenn das Gasthaus Erlhof eigentlich viel Platz für seine Besucher bietet.

Erlheim. Der Saal und der Gastraum waren gut gefüllt, als der mit 18,5 Prozent Stammwürze versehene Doppelbock der Wirtsfamilie Erras, den vor gut drei Monaten Brauer Fred Gaisbauer angesetzt hatte, in die Gläser floss.

Routiniert zapfte Ursensollens Bürgermeister Franz Mädler das erste Fass an - mit zwei Schlägen und ohne Spritzer. Für Unterhaltung hatten sich Judith und Manfred Erras etwas Besonderes einfallen lassen. Die Allerscheynsten sorgten für Musik, der niederbayerische Gstanzlsinger Erdäpfekraut (Hubert Mittermeier) verbreitete mit seinen Mundartgedichten beste Stimmung.

"Mei, sie sitzen da mit der Lodenjackn, so fallt's mir ein, da hab i mir denkt, die sind vom Trachtenverein", meinte er bezugnehmend auf die anwesende Lokalprominenz um Bürgermeister Franz Mädler und Ambergs Altoberbürgermeister Wolfgang Dandorfer. Die beiden hatten natürlich auch einen Bodyguard dabei in Person von Gemeinderat Georg Bauer: "Jetz hab i über ihn no nichts gwusst, des kann ja nicht sein, er wird wahrscheinlich der Bodyguard vom Burgamoasta und 'm Braumoasta sei. Aber er is lediglich a Gemeinderat, des is a Schreck, hockt sich ind Mitt ei und druckt die zwoa links und rechts weg."

Manfred Buchge moderierte den Abend und gab den Engel Alois, einen Münchner im Himmel.
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