Feuermelder in Wohnungen werden Pflicht
Aufs „Q“ kommts an

Vorstellung der Rauchmelder-Initiative im Rathaus (von links): der örtliche Feuerwehrkommandant Thorsten Michel, der Leiter der Bauabteilung im Landratsamts Alois Schlegl, Ursen-sollens Bauamtsleiter Sascha Rössler, Kreisbrandrat Fredi Weiß und Bürgermeister Franz Mädler. Bild: hfz
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Ursensollen
05.12.2016
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"Damit Dein Schutzengel in Ruhe schläft" - unter diesem Titel hat der Kreisfeuerwehrverband in Kooperation mit dem Landratsamt eine Kampagne gestartet, um auf die Notwendigkeit von Rauchmeldern und neue einschlägige gesetzliche Bestimmungen hinzuweisen.

Deshalb statteten der Bauamtsleiter im Landratsamt, Alois Schlegl, sowie Kreisbrandrat und Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, Fredi Weiß, den Verantwortlichen im Rathaus einen Besuch ab. Schlegl, so eine Pressemitteilung, betont immer wieder, dass nur eine möglichst enge Zusammenarbeit mit den Gemeinden die Nähe zu den Menschen aufbauen könne, die auf diesem Gebiet unverzichtbar sei. Denn: "Brandschutz darf nicht hinten anstehen."

Jährlich, so eine amtliche Statistik, sterben 500 Menschen bei Bränden, 5000 werden schwer verletzt. Die Mehrheit wird im Schlaf überrascht und stirbt an einer Rauchvergiftung. Schon wenige Atemzüge würden genügen, betonte Weiß. Laut einer Novellierung der bayerischen Bauordnung müssen 2017 alle bestehenden Bauten sowie Neubauten mit Rauchmeldern ausgestattet sein. Der Mindestschutz ist auf eine Einheit pro Etage im Flur, in Kinder- und Schlafzimmern ausgelegt. Dazu seien keine aufwendigen Anlagen nötig. Ein optimaler Schutz könne schon mit einem Budget von 100 bis 200 Euro gewährleistet werden. "Es gibt keinen Grund, mit Scheu an dieses Thema heranzugehen", so Schlegl. Wichtig sei nur, dass die Geräte das Qualitätszeiten "Q" tragen. Bürgermeister Franz Mädler und der örtliche Kommandant Thorsten Michel sagten ihre volle Unterstützung zu.
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