Kirwa in Hohenkemnath
Sicher ist sicher: Kran muss ran

13 Paare tanzten in diesem Jahr den Kirwabaum in Hohenkemnath aus. Dabei präsentierten sie den Besuchern sechs Tänze bei schönstem Kirwawetter am Sonntag.
Vermischtes
Ursensollen
28.08.2017
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Vier Tage zünftiger Unterhaltung liegen hinter den Hohenkemnathern: Mit der Kirwa wurde das Patrozinium der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt im Dorf groß gefeiert. 13 Paare sorgten für Stimmung.

Hohenkemnath. Inoffiziell eröffnet wurden die Kirwa bereits am Freitagabend mit dem von der Feuerwehr ausgerichteten Preisschafkopf. Auch in diesem Jahr kamen trotz des schlechten Wetters wieder viele Kartler nach Hohenkemnath, um ihren Meister auszuspielen.

In den frühen Morgenstunden des Samstags machten sich die Burschen auf in den Wald, um den von Gislinde Knauer gespendeten 33 Meter hohen Baum umzulegen und ins Dorf zu bringen. Nach den Regenfällen des Freitags galt beim Baumaufstellen: Sicherheit zuerst. Angesichts der nassen Wiese wurde entschieden, den Stamm nicht mit Goißen und tatkräftiger Unterstützung der Bevölkerung in die Senkrechte zu hieven, sondern per Kran. Am Abend sorgten die Baggmers-Buam für heiße Stimmung im Festzelt.

Am Sonntagnachmittag waren bei schönstem Kirwawetter zahlreiche Gäste erschienen, als die 13 Paare ihre sechs Tänze präsentierten. Musikalisch wurden sie dabei von Oli und Tomi Rösl sowie Florian Gröninger unterstützt. Beim Singen der 18 Gstanzln bekam so mancher sein Fett ab, was für zahlreiche Lacher aus dem Publikum heraus sorgte. Für die Musik waren hier und auch im Anschluss die Allerscheynstn zuständig, die unplugged durch die Reihen der Besucher zogen.

Der Montag stand zunächst ganz im Zeichen des Kirwabärtreibens. Als Untier auserkoren wurde Andreas Dötterl, seinen Treiber machte Fabian Schildbach. Gut fünf Stunden zogen sie durchs Dorf, um dabei dem einen oder anderen mehr als nur einen schwarzen Russstrich auf die Nase zu malen.

Am Abend lud die Gruppe Mir 3 und du zum Tanz. Die Kirwapaare übernahmen die Verlosung des Baums. Das Losglück hatte dabei Manuel Peichl aus Hohenkemnath auf seiner Seite. Er gewann das Wahrzeichen des Fests, das er für eine kleine Spende an die Kirwapaare zur Versteigerung zurückgab. Für die Gesamtsumme von 425 Euro ging der Baum dann an Anton Dötterl.
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