Neues Gesetz Thema bei Krankenpflegeverein
Künftig „ambulant vor stationär“

Die Geehrten mit (von links) Otto Liebler, Theresia Weigert, Josef Huf und Katharina Liebler. Bilder: snn (2)
Vermischtes
Ursensollen
19.12.2016
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Hohenkemnath. Nicht jedes Dorf kann auf einen Krankenpflegeverein bauen - Hohenkemnath schon. Bei der Jahreshauptversammlung im Pfarrheim wurde wieder einmal deutlich, wie segensreich eine solche Organisation für das soziale Miteinander ist. Der Verein kümmert sich im weitesten Sinne um alles, was mit dem Thema Pflege zu tun hat, tritt als Anwalt der Pflegebedürftigen und Senioren auf. Seine Aktivitäten sind eng mit der Caritas verwoben.

Im Amt bestätigt

Bei den Neuwahlen gab es kaum Änderungen. Vorsitzender Josef Huf und 2. Vorsitzender Hermann Schmaußer wurden für die nächsten vier Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Schriftführerin bleibt Elisabeth Franz, Kassiererin Angelika Trummer. Johann Schmaußer und Paula Schaller prüfen die Kasse. Zu Beisitzern wurden Christian Wenkmann sen. und Maria Kugler bestimmt. Die bisherige Beisitzerin Renate Schmaußer wollte ihr Amt in jüngere Hände übergeben und stand daher nicht mehr zur Verfügung.

Josef Huf hatte zuvor auf das Jahr 2016 zurückgeblickt. Der Krankenpflegeverein sei mit zwei Bussen auf das Mausbergfest gefahren. Das Essen auf Rädern verzeichne weiterhin einen sehr starken Zulauf, dabei habe sich die Kundenzahl den vergangenen beiden Jahren verdoppelt. Ein Erste-Hilfe-Kurs sowie ein Kurs über die Krankenpflege zu Hause seien gut angenommen worden. Für das erste Halbjahr 2017 ist eine Wiederholung des Ersthelferkurses geplant. Pfarrgemeinderatssprecher Johann Schmaußer schlug vor, einen oder zwei Rollstühle anzuschaffen und dem Krankenpflegeverein zur Verfügung zu stellen.

Günter Koller, der Geschäftsführer des Caritas-Kreisverbandes Amberg-Sulzbach, berichtete von Neuerungen im Pflegewesen. So trete zum Jahreswechsel die erste Stufe des neuen Pflegestärkungsgesetzes in Kraft. Statt der bisherigen drei Pflegestufen gebe es künftig fünf Pflegegrade. Bei der Pflege gelte aus Kostengründen künftig verstärkt die Devise "ambulant vor stationär". Susanne Frey soll künftig für die Pflegeberatung und die Kursbetreuung freigestellt werden. Die Sozialstation Amberg/Ensdorf sieht Koller für die kommenden Herausforderungen gut gerüstet.

Caritas vergibt Abzeichen

Im Krankenpflegeverein gibt es drei Ehrenmitglieder. Sie erhielten eine Auszeichnung durch den Caritas-Direktor in Regensburg. So durfte sich Christian Wenkmann sen. über das Caritasabzeichen in Gold freuen. Renate Schmaußer und Elisabeth Franz nahmen die Variante in Silber entgegen.

Vorsitzender Huf ehrte auch langjährige Mitglieder des Vereins. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Gustav und Anna Weiß, Otto und Katharina Liebler, Josef und Johanna Franz, Gertrud Niebler und Theresia Weigert mit einer Ehrenurkunde in Silber bedacht.
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