16.08.2017 - 15:22 Uhr
UrsensollenOberpfalz

Pfarreien Hohenkemnath und Hausen verabschieden Pater Marek Michalak Ein Vorbild im Glauben

Der Gottesdienst war emotional und würdig: Am Patrozinium der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt wurde Pater Marek Michalak von einer großen Anzahl Gläubiger nach zwölf Jahren segensreichen Wirkens in den Pfarreien Hohenkemnath und Hausen verabschiedet.

Vereinsvertreter und Mitarbeiter in den kirchlichen Gremien sowie Bürgermeister Franz Mädler (Sechster von links) und Ruhestandspfarrer Joseph Madathiparampil (Siebter von links) dankten Pater Marek Michalak. Bilder: schß (2)
von Josef SchmaußerProfil

Hohenkemnath. Michalaks neuer Wirkungsbereich ist das Kloster der Barmherzigen Brüder in Reichenbach am Regen, wo er als Hausgeistlicher für Menschen mit Behinderung wirken wird.

Nach der Begrüßung durch Kirchenpfleger Egid Koller zelebrierte der scheidende Geistliche am Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel seinen letzten Gottesdienst in Hohenkemnath. Die Messe umrahmte der langjährige Organist Peter Kraus. "Wie stellen sich die Menschen den Himmel vor?", fragte Pater Marek. "Der Himmel ist wie ein großer, feierlicher Gottesdienst, der niemals aufhört", gab er selbst die Antwort darauf. Die heutige Kräuter-Segnung sei Ausdruck der Dankbarkeit der Gläubigen an den Schöpfer für die Freuden der Natur.

Der Hohenkemnather Pfarrgemeinderatssprecher Johann Schmaußer skizzierte den Werdegang des Salesianerpaters und würdigte dessen Arbeit in den Pfarreien Hausen, Hohenkemnath und auch verwaltungsmäßig Utzenhofen. "Zwölf Jahre freundlich den Mitmenschen und Pfarrkindern begegnen, die Sakramente spenden, von der Geburt bis zum Grab. Sie haben neben ihren vielen Verwaltungsaufgaben vor allem den Gläubigen Mut auf dem Weg zu ihrem Glauben zugesprochen", sagte er.

Bürgermeister Franz Mädler lobte ebenfalls das segensreiche Wirken für die beiden Pfarreien und damit auch für die Gemeinde Ursensollen. "Ich empfinde persönliche Wehmut am Ende Ihres wichtigen Lebensabschnittes", sagte er. Pater Marek habe in Stille und Bescheidenheit den Glauben vorgelebt und als treusorgender Seelsorger viele junge Menschen zum Glauben hingeführt.

Pater Marek Michalak dankte für "das Ende einer guten Zeit". Ein Priester dürfe und müsse Freude und Leid mit seinen Gläubigen tragen. Er nannte einige Personen, die ihn in seiner Arbeit in den vergangenen Jahren begleitet hätten. "Ich hatte hier bei meinen Pfarrkindern mein Zuhause gefunden. Ich durfte einen reichen Schatz an Erfahrungen ernten, das hat tiefe Spuren in meinem Herzen hinterlassen. Jesus Christus hat stets seine schützende Hand über mich gehalten."

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