23.03.2018 - 18:10 Uhr
Ursensollen

Premiere der Haagerthaler Bauernbühne mit "Da Himme wart net" In Leinsiedl spukt es

Im wahrsten Sinne des Wortes himmlisch unterhaltsam und kurzweilig geistreich: So präsentiert sich die Haagerthaler Bauernbühne mit dem Stück "Da Himme wart net".

von Andreas Brückmann (brü)Profil

Oberleinsiedl . Nach Worten des Regisseurs Hubert Schuster betritt man damit in Oberleinsiedl eine neue Stilrichtung. Der Schritt hat sich sichtlich gelohnt, die Premierenvorstellung kam beim Publikum bestens an. Der Untertitel des Stückes lautet "Eine Geist-reiche Komödie in drei Akten". Elfmal stehen hierzu die acht Darsteller auf den Bühnen in Oberleinsiedl, im Kubus in Ursensollen und in Poppenricht. Die beiden ersten Auftritte vor ausverkauftem Haus wurden nun absolviert und bewiesen auch heuer, dass die Laiendarsteller ihre Rollen vollkommen verinnerlicht haben.

In den Hauptrollen, im Mittelpunkt und fast ohne Pause auf der Bühne stehen Edi Ströhl als Polizeibeamter Stelzl und Toni Schuster als gerade erst verblichener Schreiner Bömmerl. Das Zusammenspiel der beiden funktioniert prächtig von der ersten Minute des Stücks an, als der Stelzl im himmlischen Wartezimmer sitzt und dort den Auftrag erhält, den soeben verstorbenen Schreinermeister Bömmerl abzuholen und in den Himmel hinaufzubringen.

Ohne viel Vorweg zu nehmen und den Ausgang dieser gespenstisch kriminell originellen Komödie zu verraten, sei erwähnt, dass das den Stelzl doch vor eine Aufgabe stellt, die sich als ziemlich harte Nuss entpuppt und er trotz seines Ablebens zusammen mit dem Bömmerl auch noch ein Verbrechen verhindern muss. Neben Ströhl und Schuster sind in diesem Jahr Nina Schuster als Anna, Bömmerls Tochter, Stephanie Dotzler als Haushälterin Finni, Marion Baumer als die Nachbarin Resi Schellnberger Resi, Tom Baumer als Froschmeier, Bömmerls Cousin, Lisa Jütte als seine Gattin sowie Harry Ebenhöch als Emmeram, Schreinergeselle beim Bömmerl mit von der Partie. Ein Leider gibt es aber. Und zwar die Kürze des Stücks: Kaum über zwei Stunden Gesamtspielzeit zuzüglich einer Pause von 30 Minuten sorgen dafür, dass das Stück kurz nach 22 Uhr bereits zu Ende war. Gut, viel mehr hätte man aus der Geschichte auch nicht rausholen können. Gerne hätte das Publikum aber mindestens eine halbe Stunde länger den Darstellern zugeschaut, welche als Anerkennung der gezeigten Leistung viel Applaus erhielten.

Restkarten

Freitag, 13., und Samstag, 15. April, im Kubus Ursensollen . Karten bei der Gemeinde.

Freitag, 20., und Samstag, 21. April, Poppenricht . Karten in der Haargalerie, Lohstraße 28.

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