10.02.2017 - 20:00 Uhr
UrsensollenOberpfalz

Seniorennetzwerk hält Brandschutzunterricht Warum Rauchmelder Leben retten

Es klingt wie eine Binsenweisheit. Jetzt ist sie Gesetz geworden: Rauchmelder retten Leben. Die Feuerwehren haben deshalb eine flächendeckende Informationskampagne gestartet.

Bei einem Senirennachmittag im Pfarrheim von Hohenkemnath informierten Feuerwehr-Vorsitzender Christian Wenkmann und sein Stellvertreter Fabian Schildbach über Brandschutz in Privathaushalten. Bild: brü
von Andreas Brückmann (brü)Profil

(brü) Alle zwei Wochen treffen sich die Senioren der Gemeinde Ursensollen im Pfarrheim in Hohenkemnath. Jeweils mittwochs finden diese Treffen statt, mit Kaffee, Kuchen und jeweils wechselnden Themen. Diesmal war die Feuerwehr zu Gast. Vorsitzender Christian Wenkmann kam zusammen mit seinem Stellvertreter Daniel Schildbach, um die Senioren in Sachen Brandschutz zu sensibilisieren.

Schildbach ging eingangs darauf ein, wie man sich in einem akuten Notfall verhalten soll. Statistisch gesehen greift jeder zehnte deutsche Bürger einmal im Jahr zum Notruf. So eine oft mit Aufregung verbundene Meldung richtig abzusetzen, erklärten die beiden Hohenkemnather Feuerwehrleute anschaulich nicht nur mit Worten, sondern sie hatten auch eine umfassende EDV-Präsentation parat.

Auch das Verhalten im Brandfall wurde erläutert. Einige Tipps: Ruhe bewahren, Türen nicht abschließen, aber mit feuchten Handtüchern gegen Rauch abdichten. Gerade bei mehrstöckigen Familienhäusern ist wichtig, lautstark auf sich aufmerksam zu machen.

Anhand eines Hausmodelles zeigten die beiden Feuerwehrmitglieder die Ausbreitung von Rauch auf. Damit es überhaupt nicht so weit kommt, sind auch Brand- und Hitzemelder nicht nur hilfreich, sondern bald von Nöten. Ab 1. Januar 2018 ist auch in Bayern zwingend vorgeschrieben, sogenannte Bestandsbauten mit Rauchmeldern auszustatten. Und zwar in Schlaf- und Kinderzimmern. Daneben in Fluren oder Kellern mit einer Heizvorrichtung.

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