Unterstützung für die HvO
Förderverein „Helfer vor Ort Ursensollen e.V.“ gegründet

Sie leiten den Förderverein der Helfer vor Ort (von links): stellvertretende Vorsitzende Corinna Schuster, Vorsitzender Marco Preißler sowie Schrift- und Kassenführerin Anna Maria Sperber. Bild: brü
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Ursensollen
09.12.2016
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Die Gemeinde wächst. Nötige Straßen und Versorgungsanschlüsse sind schnell gebaut. Doch eine funktionierende Infrastruktur erfordert mehr.

(brü) Dazu zählt beispielsweise die notfallmedizinische Versorgung. Der allererste Zugriff in der Gemeinde obliegt unter anderem einer Gruppe von Helfern vor Ort (HvO). Sieben Ehrenamtliche engagieren sich derzeit auf diesem Gebiet, und auch sie können Unterstützung brauchen. Bereits Anfang September setzte sich deshalb eine Runde zusammen, um einen Förderverein Helfer vor Ort zu gründen.

Gemeinnützig

Die Vorbereitungen sind erledigt, nun wurde der Verein in das Vereinsregister eingetragen. Die Abkürzung e. V. (eingetragener Verein) ist jetzt Teil des Namens. Damit ist die Fördervereinigung nun berechtigt, Spendenbescheinigungen auszustellen, was die Arbeit deutlich erleichtert. Denn ohne Spenden kommen die Helfer vor Ort nur sehr schwer aus.

"Obwohl all unsere Helfer ehrenamtlich, das heißt unentgeltlich, für die gesamte Bevölkerung in Ursen-sollen da sind, entstehen Kosten für Ausrüstungs- und Verbrauchsmaterial sowie die jährlichen Ausbildungen." Mit diesem Worten brachte Marco Preißler, Vorsitzender des neuen Fördervereins die Hintergründe auf den Punkt. Zusammen mit seiner Stellvertreterin Corinna Schuster sowie Kassen- und Schriftführerin Anna Maria Sperber bildet er das Vorstandsgremium.

"Da es nicht mehr selbstverständlich ist zu helfen und sich ehrenamtlich zu engagieren, sind wir stolz, auf unsere derzeit sieben aktiven Mitglieder, die sich rund um die Uhr dieser Herausforderung stellen", hob Preißler hervor. Zudem müsse sich die Bevölkerung bewusst sein, dass es erst durch ihre Unterstützung möglich sei, "die HvO Ursensollen zu erhalten und für jeden Einzelnen bei medizinischen Notfällen da zu sein."

Ein Großteil der geleisteten Einsätze spielt sich laut Preißler eher im Verborgenen ab, da die Helfer mit ihren Privatfahrzeugen und ohne Sondersignale unterwegs sind. Die Zahl der Alarmierungen steige stetig an. Bis Ende November wurden in diesem Jahr 121 Fälle abgearbeitet. Dabei gibt es nach Schusters Worten viele positive Rückmeldungen, das Engagement sei aber auch belastend.

"Man kennt sich in der Gemeinde, und man kennt den Patienten. Wenn es schlimm ausschaut, dann geht das einem doch ganz schön an die Nieren", fasste die stellvertretende Vorsitzende ihre Erfahrungen zusammen. Trotzdem seien alle mit voller Einsatzfreude bei der Sache, und die Gruppe könne auf eine sehr gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Feuerwehren bauen.

Langfristig angelegt

Der Förderverein soll dazu beitragen, dass eine kontinuierliche Unterstützung für die HvO gewährleistet ist. Spenden werden laut Satzung nur für die Ausrüstung und Weiterbildung der Aktiven verwendet.

UnterstützungDer Förderverein Helfer vor Ort Ursensollen e.V., so der offizielle Name, kennt zwei Formen der Unterstützung. Die der Mitgliedschaft, die nicht zum aktiven Dienst verpflichtet (Infos: www.hvo-ursensollen.com). Geldspenden können über die VR Amberg-Sulzbach, Stichwort: HvO Ursensollen, IBAN DE7275 2900 0000 0731 4434 abgewickelt werden. (brü)
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