16.06.2017 - 14:30 Uhr
UrsensollenOberpfalz

Vituskirwa in Ursensollen Heiße Stimmung nicht nur beim Austanzen

Stefan Götz und Stefanie Michel sind das neu amtierende Oberkirwapaar in Ursensollen. Beim Walzer zum Austanzen hielten die beiden den Blumenstrauß in der Hand.

von Andreas Brückmann (brü)Profil

(brü) Am Sonntag waren zur Kirwa wieder Hunderte Besucher auf die Wiese beim Gasthaus Reif gekommen, um die Tänze und Gstanzl mitzuverfolgen. Dreher, Zwiefacher und Boarischer wechselten sich ab - und dies bei hochsommerlichen Temperaturen.

Insgesamt präsentierten die Kirwaleute in diesem Jahr die stattliche Anzahl von zehn Tänzen. Dafür ernteten sie viel Applaus, genauso wie für die 15 Gstanzln zum und rund um das Dorfgeschehen des letzten Jahres. Nach der Wahl des neuen Oberkirwapaares unterhielten D' Hoglbouchan musikalisch und sorgten dafür, dass bei dem von der Feuerwehr, dem Reservistenverein und der Kirwagemeinschaft ausgerichteten Fest die zahlreichen Besucher bis weit in den Abend hinein verweilten.

Spät nachts war es bereits tags zuvor, am Kirchweihsamstag, geworden. Dieser hatte in den frühen Morgenstunden begonnen, als der 35 Meter hohe Kirchweihbaum, den heuer Theresia Huber aus Weiherzant gestiftet hatte, ins Dorf geholt wurde. Dort wurde er geschmückt und am frühen Nachmittag aufgestellt. Den offizielle Startschuss zur Kirwa erfolgte am Abend, als Bürgermeister Franz Mädler das erste Fass Festbier anstach. Die Eröffnung ging nahtlos in eine heiße Partynacht mit der Band Grögötz Weißbir über. Und auch am letzten Tag, am Montag, spiegelte sich in den Gesichtern der Verantwortlichen Zufriedenheit. Über 200 Gäste waren bereits am Morgen zum Seniorenfrühschoppen gekommen. Als sich dieser gegen Mittag dem Ende entgegen neigte, die ersten Gäste zum Mittagstisch anrückten, hieß es für die Kirwapaare ausrücken.

Auf dem Programm stand das Kirwabärtreiben durch das Dorf. Das Los des Bären fiel dabei auf Michael Scheffmann, als Kirwahexe wurde Julia Graml bestimt. Angetrieben wurden sie von Marttin Gradl. Musikalisch angeheizt durch die Band "Stand by" ging es hinein in den Abend, auf den Höhepunkt zu, der Verlosung und anschließenden Versteigerung des Kirwabaums. Meistbietender war hierbei Feuerwehr-Vorsitzender Markus Dehling, der sich mit seinem Gebot das Kirwa-Wahrzeichen sicherte.

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