01.03.2018 - 19:46 Uhr
Ursensollen

Spatenstich und Pressekonferenz für neue Grammerzentrale in Ursensollen "Starkes Zeichen für Region"

Nicht Frankfurt, auch nicht Nürnberg - Ursensollen ist der Gewinner beim Rennen um den Sitz der Konzernzentrale für die Grammer AG. Gewinner sind Ursensollen und damit die gesamte Region Amberg-Sulzbach. Auch jene fünf regionalen Mitbewerber, die nicht selbst zum Zuge kommen. Am Donnerstag war Spatenstich.

Eisige Temperaturen herrschen im A 6-Gewerbepark in Ursensollen, als der Spatenstich am Donnerstag zur Mittagszeit unter Ausschluss der Öffentlichkeit über die Bühne geht (Dritter von rechts Vorstandsvorsitzender Hartmut Müller). Bild: Grammer Pressebild
von Erich Lobenhofer Kontakt Profil

Ursensollen/Amberg. Der für 40 Millionen Euro im A 6-Gewerbepark entstehende Komplex biete Grammer und seinen Mitarbeitern eine "optimale Kombination aus Zentrumsnähe, hervorragender Infrastruktur sowie flexiblen Bebauungs- und Erweiterungsmöglichkeiten", unterstrich Vorstandsvorsitzender Hartmut Müller hinterher gegenüber Medienvertretern im Kubus in Ursensollen. Neben Konzernzentrale und Technologiezentrum entstünden auf rund 40 000 Quadratmetern außerdem ein Design- und Ergonomie-Labor sowie ein Restaurant für die rund 700 Mitarbeiter. Oberstes Ziel sei es für Grammer, am neuen Standort eine attraktive, gesunde und moderne Arbeitsumgebung zu schaffen. Dort, so Müller, sollen die Menschen kreativ und effizient arbeiten und kommunizieren können. Für die Beschäftigten würden zahlreiche Grün- und Erholungsflächen zur Regeneration in den Pausen geschaffen.

Das 40-Millionen-Euro-Projekt stehe unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Dazu zählte der Konzernchef die Verwendung von möglichst ressourcenschonenden und vorwiegend aus der Region stammenden Werkstoffen. Müller nannte weiter eine sehr effiziente Temperierung der Gebäude, permanente Raumluftmessungen, LED-Beleuchtungsanlagen, aber auch begrünte Dächer, um die Wärmerückstrahlung zu binden. Zum Konzept gehörten ferner der Bau von Elektro-Tankstellen und eines Regenwasserspeichers. Dies alles spiegle die Innovationskraft des Unternehmens wider. Abschließend sagte Müller: "Wir setzen damit ein starkes Zeichen für die Region Amberg und den Standort Deutschland." Kurzum: optimale Bedingungen. 

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