30.01.2017 - 20:00 Uhr
VilseckOberpfalz

Faschingsauftakt in Sorghof mit Ball von Feuerwehr und Kriegerverein Nicht viele, aber die sind umso lustiger

Ausgelassene Stimmung und Feierlaune bei Alt und Jung herrschte beim Faschingsauftakt in Sorghof. Beim gemeinsamen Ball der Feuerwehr und des Kriegervereins boten die Veranstalter ihren Gästen ein unterhaltsames Programm.

Orden regnete es zuhauf beim Faschingsauftakt in Sorghof. Doch die eigentlichen Stars waren die Akteure des Faschingsvereins Pressath, die die Herzen des Publikums im Sturm eroberten (hinten, von links): Helmut Schwindl, Wilhelm Ertl, vier Gardemädels, Manuel Plößner, Hildegard Ringer, eine Gardistin, Karl Trummer und zwei weitere Gardemädel; vorn (von links): Prinz Rudi I., Prinzessin Barbara I. und Werner Stubenvoll. Bild: er
von Autor ERProfil

Sorghof. Mit der Verpflichtung des Faschingsvereins Pressath (PFV) landeten die Verantwortlichen beider Vereine einen Volltreffer. Der noch junge Verein aus dem Nachbarlandkreis Neustadt/WN mit Vorsitzendem Martin Reis sowie dem Prinzenpaar Barbara I. und (Ersatz-)Prinz Rudi I. an der Spitze zeigte erstmals in seiner Vereinsgeschichte einen kompletten Auftritt mit Garde, Männerballett und Showtanz. Die jungen Akteure hatten sich seit Monaten auf die Faschingssaison vorbereitet.

Der große Trainingsaufwand im Vorfeld der Veranstaltung sollte sich lohnen, denn die jungen Tänzer boten erstklassige Auftritte, die ein hohes Maß an ausgefeilter Choreographie und akrobatischen Einlagen voraussetzten. Fast hätte die Deckenhöhe des Saales nicht ausgereicht bei den spektakulär anmutenden Hebefiguren.

Das Publikum jedenfalls war begeistert, applaudierte kräftig und entließ die Truppe erst nach mehrfachen Zugaben. Zu hohen Würden kamen neben den beiden Vorsitzenden Werner Stubenvoll und Manuel Plößner auch die Stadträte Hildegard Ringer, Karl Trummer, Helmut Schwindl und Wilhelm Ertl. Sie erhielten den Faschingsorden des PFV unter Hinweis auf die damit geltenden Bestimmungen. Die Band "3 Holidays" bot ein breites Repertoire und sorgte für die passenden Töne bei den tanzwütigen Gäste.

Einziger Wermutstropfen war die Besucherzahl, die "knapp über der Schmerzgrenze" lag, wie es dazu seitens der Veranstalter hieß.

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