Jahresabschluss der Imker
Geschuftet wie selten

Freizeit
Vilseck
16.12.2016
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Passend zur Adventszeit wurde die Jahresschlussfeier des Imkervereins Vilseck mit kurzen besinnlichen Gedanken von Stadtpfarrer Johannes Kiefmann und drittem Bürgermeister Heinrich Ruppert eingeleitet. Ruppert würdigte das Engagement und zeigte sich beeindruckt vom Baufortschritt des Lehrbienenstandes.

Bezirksvorsitzender Richard Schecklmann gab praktische Tipps zur Winterbehandlung der Bienen. Angesichts der durchwachsenen Honigernte im Bundesgebiet sei der Ertrag in der Region als gut zu bewerten. Vorsitzender Herrmann Schertl ließ anschließend das ereignisreiche Jahr Revue passieren. Begleitet wurde sein Bericht durch eine Bildpräsentation der Schriftführerin Marianne Metzner. Bienen und Imker seien in diesem Jahr extrem gefordert gewesen, sie liefen dabei aber zur Höchstform auf, so Schertl. Los ging es schon im Winter mit der Suche nach einem geeigneten Standort für den geplanten Lehrbienenstand. Ein Platz in unmittelbarer Nähe der Schule bot sich besonders an, weil man dort auch das schon vor 15 Jahren begonnene Schulbienenprojekt wieder neu aufleben lassen könnte. Mit der tatkräftigen Hilfe vieler Imker wurde durch eine örtliche Zimmerei der Bau in rekordverdächtiger Zeit noch im Frühjahr errichtet. Parallel dazu lief auch wieder das Projekt "Imkern auf Probe".

Dabei konnten die neun Teilnehmer unter Anleitung eines Imkerpaten den Umgang mit den Bienen in der Praxis kennenlernen. Besonders freuten Schertl die vielen Neuzugänge, die sich bereits aktiv am Vereinsgeschehen beteiligen. Ein großer Dank galt an dieser Stelle auch den Stadtvätern, die das Vorhaben gleich befürworteten und finanziell kräftig unterstützten. Auch die Bienen schufteten in diesem Jahr wie selten und füllten die Honigtöpfe. Dazu erwachte noch ein reger Vermehrungstrieb bei den Immen und verursachte eine weitere arbeitsintensive Baustelle, betonte Schertl. Doch damit nicht genug. Es beteiligten sich viele Imker freiwillig an einem Kontrollprojekt des Bienengesundheitsdienstes. Alle eingesandten Proben waren ohne Krankheitsbefund.

Schertl betonte, dass der Imkernachwuchs gut aufgestellt sei. Wer Interesse an der Imkerei habe, könne sich melden. "Imker und Bienen hätten aber nun wirklich erst einmal eine staade Zeit verdient", sagte der Vorsitzende.
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