06.04.2018 - 20:00 Uhr
VilseckOberpfalz

Kreis-Kirwa-Warm-Up am Samstag, 14. April, beim SV Sorghof Kirwa-Start auch ohne Stodl

Die Kirwamoidln und -burschen aus der Region sind heiß auf die Kirwasaison. Für das richtige Aufwärmen sorgt einmal mehr der SV Sorghof mit dem Kreis-Kirwa-Warm-Up (KKWU) am Samstag, 14. April. In der zwölften Runde ist einiges anders.

Volle Hütte zum Auftakt in die Kirwasaison in den vergangenen Jahren im Götz-Stodl in Heringnohe bei Sorghof. Heuer weichen die Organisatoren vom SV Sorghof auf das eigene Sportgelände aus. Bild: er
von Autor ANHProfil

Sorghof. Der urige Stodl der Familie Götz in Heringnohe mit seinem "Balkon" und der Bar in der Lagerhalle war jahrelang der nahezu perfekte Ort zum Start ins Kirwajahr. Zu Hunderten strömten die Kirwapaare aus der Region auf das Gelände. Allerdings machte die Naturgewalt den Organisatoren des SV Sorghof einen Strich durch die Rechnung.

Folgenschwerer Sturm

"Durch den Sturm im August 2017 wurde speziell das Dach des Stodls schwer beschädigt. Da nicht absehbar war, wann und wie schnell die Reparaturarbeiten abgeschlossen sein werden, fiel dann in Absprache mit Familie Götz die Entscheidung, dass das Fest 2018 nicht wie gewohnt im Götz-Stodl stattfinden kann", erläutert Oliver Berger, 3. Vorsitzender des SV Sorghof. Ausfallen lassen wollte man die Großveranstaltung aber keinesfalls. "Unser Ziel war es, das KKWU auch 2018 abzuhalten und keine Pause einzulegen. Nachdem einige mögliche Varianten geprüft wurden, fiel Ende Januar die Entscheidung, heuer am Sportgelände des SV Sorghof zu feiern."

Mehr Sitzplätze

Bier- und Barzelt stehen bereits und werden aktuell mit Biergarnituren und Technik ausgestattet. Den Parkplatz des Sportgeländes haben die Sorghofer "Indianer" umgestaltet und geschottert. Autos können auf dem Trainingsplatz zwischen dem Ortsausgang Sorghof und dem Sportgelände angestellt werden. "Die Kapazität im Zelt ist etwa die gleiche wie bisher. Sitzgelegenheiten stehen heuer mehr zur Verfügung als in den Jahren zuvor", betont Berger. Gut 130 Helfer packen mit an. Für die Musik sorgen die Quertreiber, in der Bar heizt ein DJ die Stimmung an. "Einen Bieranstich gibt es heuer nicht. Landrat Reisinger hat allerdings angekündigt, dass er trotzdem vorbeikommt." Nicht selbstverständlich: Die Veranstalter verlangen keinen Eintritt. Dafür wurden im vergangenen Jahr Spendenboxen aufgestellt. Und es kam einiges zusammen: "Wir konnten 2017 knapp 3000 Euro an die DKMS (Deutsche Knochemarkspenderdatei) sowie die Kinderkrebshilfe spenden." Die Spendenboxen gibt es auch diesmal. "Es wäre toll, wenn wir auch 2018 einen stattlichen Betrag zusammenbekommen, um ihn weiterzugeben", hofft Vorsitzender Andreas Plößner.

Im Shuttle-Bus zum Fest

Auch heuer sind zum Kreis-Kirwa-Warm-Up wieder Shuttle-Busse im Einsatz. Die einfache Fahrt kostet drei Euro. Diesmal gibt es sogar eine neue Route, ab Schwend. Rückfahrten starten um 0.30 und 3.30 Uhr. Alle Abfahrtsorte samt Zeiten im Internet (www.sv-sorghof.de). Hier sind auch noch vereinzelte Tischreservierungen möglich.

Fahrpläne

Linie 1: Thansüß, Kaltenbrunn, Freihung, Gebenbach, Adlholz, Vilseck;

Linie 2: Freudenberg, Lintach, Aschach, Raigering, Amberg, Hahnbach, Schlicht;

Linie 3: Gaisach, Königstein, Neukirchen, Schnellersdorf, Edelsfeld;

Linie 4: Kemnath am Buchberg, Holzhammer, Schnaittenbach, Hirschau, Ehenfeld, Gressenwöhr, Vilseck ;

Linie 5: Hohenkemnath, Ammerthal, Poppenricht, Rosenberg, Sulzbach, Iber, Weißenberg, Sigras;

Linie 6: Schwend, Schwenderöd, Pesenricht, Illschwang. (anh)

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